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Schlamperei auf deutschen Hochschul-Websites

Michael Kurzidim

Note mangelhaft -- eine Gruppe von Forschern deckt gravierende MĂ€ngel auf.

Deutschlands UniversitĂ€tswesen liegt im Argen und auch auf den Websites sieht's nicht besser aus. Gravierende MĂ€ngel bei den Internet-Auftritten deutscher Hochschulen mußte die Forschergruppe pro online [1] der Uni Duisburg konstatieren: Nur etwa ein Drittel der Sites, so berichten die Wissenschaftler, könne als aktuell bezeichnet werden; bei den restlichen zwei Dritteln lag der Zeitpunkt der letzten Änderung zum Teil um mehrere Monate zurĂŒck.

Auch in punkto Usability vergaben die Forscher schlechte Noten. Nur jede zweite Internet-Site verfĂŒgt ĂŒber eine Suchfunktion, und immerhin bei einem Drittel stören handwerkliche MĂ€ngel wie tote Links oder ein unĂŒbersichtliches Layout das LesevergnĂŒgen empfindlich.

Ganz schlecht aber ist es um die internationale KonkurrenzfĂ€higkeit der höheren Lehranstalten im Internet bestellt. Da gilt bis auf weiteres: german only. Nur etwa acht Prozent bieten eine Übersetzung der wichtigsten Inhalte in zumindest einer Fremdsprache an. (ku)


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https://www.heise.de/-22838

Links in diesem Artikel:
[1] http://pro-online.uni-duisburg.de/