Sanyo bietet Halbleitersparte zum Verkauf an
Die beratende Investmentbank Goldman Sachs hat potenzielle Investoren sowie Sanyo-Konkurrenten angeschrieben und sie gebeten, Gebote abzugeben.
Der japanische Elektronik-Konzern Sanyo [1] hat den Verkauf seines Halbleitergeschäfts eingeleitet. Die Financial Times berichtet [2], die Finanzberater von Goldman Sachs hätten Investmentunternehmen und Halbleiterfirmen um Gebote gebeten. Darunter seien Blackstone, Carlyle, Cerverus, Kohlberg Kravis Roberts, Permira sowie die Chip-Firmen Elpida, Renesas, Rohm, Hynix und Infineon. Diese hätten bis Ende April Zeit, ihr Interesse anzumelden.
Sanyo hatte seine verlustreiche Chip-Sparte vor einem Jahr ausgegliedert [3]. In jüngster Zeit geriet das Unternehmen durch einen Notebook-Akku-Rückruf [4], Bilanzmanipulationsverdacht [5] und den Rücktritt [6] der Chefin Tomoyo Nonaka in die Schlagzeilen. Derzeit steckt das Unternehmen in einer umfangreichen Restrukturierung. (anw [7])
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[1] http://www.sanyo.com
[2] http://www.ft.com/cms/s/772d6772-ec80-11db-a12e-000b5df10621.html
[3] https://www.heise.de/news/Sanyo-gliedert-verlustreiche-Chip-Sparte-aus-114409.html
[4] https://www.heise.de/news/Akku-Rueckrufaktionen-kosten-Sanyo-zweistelligen-Millionenbetrag-166388.html
[5] https://www.heise.de/news/Sanyo-unter-Bilanzmanipulationsverdacht-149707.html
[6] https://www.heise.de/news/Sanyo-Chefin-tritt-zurueck-158891.html
[7] mailto:anw@heise.de
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