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SGI schreibt schwarze Zahlen

Andreas Wilkens

Der Server- und Workstation-Spezialist hat durch den Verkauf des 3D-Software-Spezialisten Alias die Gewinnzone erreicht; von den Altix-Linux-Supercomputern erhofft sich SGI weiter gute Geschäfte.

Der Server- und Workstation-Spezialist Silicon Graphics (SGI [1]) hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 208 Millionen US-Dollar umgesetzt. Im Vergleichsquartal [2] des Vorjahres hatte der Umsatz noch 222 Millionen US-Dollar betragen. Demgegenüber konnte das Unternehmen unterm Strich 43,6 Millionen US-Dollar oder 0,17 US-Dollar je Aktie in schwarzen Zahlen schreiben. Vor einem Jahr war noch ein Nettoverlust von 36,6 Millionen US-Dollar herausgekommen.

Ohne den Verkauf [3] des 3D-Software-Spezialisten Alias hätte SGI allerdings netto rote Zahlen schreiben müssen. Der operative Verlust betrug im vierten Quartal 7,5 Millionen US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr erwirtschaftete SGI 842 Millionen US-Dollar Umsatz gegenüber 897 Millionen im Jahr 2003. Der Nettoverlust ging von 135 Millionen auf 100 Millionen US-Dollar zurück. Große Hoffnungen setzt SGI auch weiterhin auf seine Altix-Baureihe von Linux-Supercomputern, die besonders bei wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen gut ankomme, wie die jüngsten Vereinbarungen mit der NASA [4] wieder zeigten. (anw [5])


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https://www.heise.de/-102296

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[1] http://www.sgi.com/newsroom/press_releases/2004/july/q404_results.html
[2] https://www.heise.de/news/SGI-noch-nicht-ueber-den-Berg-82793.html
[3] https://www.heise.de/news/SGI-verkauft-3D-Software-Spezialisten-Alias-97057.html
[4] https://www.heise.de/news/Ein-Linux-Supercomputer-fuer-die-NASA-102308.html
[5] mailto:anw@heise.de