Regierung will Gebührengrenze für 0190-Rufnummern
Die Bundesregierung denkt darüber nach, ein Gebührenlimit für die immer wieder zu betrügerischen Zwecken missbrauchten 0190-Rufnummern einzuführen.
Die Bundesregierung bringt erneut [1] ihre Absicht zum Ausdruck, Telekommunikationsbetrügern das Handwerk zu legen: Einer Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins "Focus" zufolge denkt man im Bundesministerium für Verbraucherschutz insbesondere über ein gesetzliches Gebührenlimit für 0190-Rufnummern nach, die in letzter Zeit speziell in Verbindung mit sogenannten Wucher-Dialern [2] von sich reden gemacht haben. Alexander Müller, Staatssekretär in Renate Künasts Ministerium: "Wir erwägen die Einführung einer Obergrenze."
Das Preislimit soll nach den Vorstellungen der Regierung allerdings erst in dem Fall greifen, dass die von Verbraucherschutzministerin Künast angekündigte Änderung der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung keinen Erfolg zeigt. Diese Änderung soll Anbieter von 0190-Nummern künftig zwingen, die Berechtigung von Gebührenforderungen gegenüber ihren Kunden nachzuweisen. (dpa)/ (psz [3])
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[2] https://www.heise.de/news/0190-Dialer-schlagen-zurueck-59475.html
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