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Razzia gegen illegalen Handel mit Mobiltelefonen

Mitarbeiter von mehr als einem Dutzend Firmen sollen beim Handel mit Mobiltelefonen wie Apples iPhone Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.

Mit einem internationalen Handelsnetz fĂŒr Mobiltelefone sollen Mitarbeiter von mehr als einem Dutzend Firmen Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt [1] kauften sie im Ausland Monat fĂŒr Monat Mobiltelefone, darunter vor allem neue iPhones 4, im Wert von mehreren Millionen Euro. Umsatzsteuer hĂ€tten sie dabei aber nicht entrichtet, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Bereits Anfang der Woche seien bundesweit 147 GeschĂ€ftsrĂ€ume und Wohnungen durchsucht worden. Gegen vier VerdĂ€chtige aus Frankfurt, Mörfelden-Walldorf und dem bayerischen Kaufbeuren wurden Haftbefehle erlassen.

Nach den Ermittlungen der StaatsanwĂ€lte gaben die Gesellschaften beim Kauf der Telefone keine UmsatzsteuererklĂ€rung [2] ab. "Über eine Kette zwischengeschalteter Gesellschaften sollen die Mobiltelefone weiterverĂ€ußert worden sein", wirft die Generalstaatsanwaltschaft den MĂ€nnern weiter vor. Das letzte Glied der Kette, eine Gesellschaft aus Deutschland, habe nach dem regelmĂ€ĂŸigen Weiterverkauf der Telefone ins Ausland vom Finanzamt die Umsatzsteuer zurĂŒckerhalten, hieß es weiter. (anw [3])


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https://www.heise.de/-1274329

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[1] http://www.gsta-frankfurt.justiz.hessen.de/
[2] https://www.heise.de/hintergrund/Ausweitung-des-Reverse-Charge-Verfahrens-in-Kraft-1259584.html
[3] mailto:anw@heise.de