Racing Leon

Seat stellt auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) den Leon als Cupra-Version vor. Ab Mitte Februar 2014 ist der sportliche Kompakte mit 265 oder 280 PS und zwei oder vier Türen bestellbar, zu den Händlern kommt er kurz nach der Messe

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Weiterstadt, 9. Januar 2013 – Die Kombination aus „kompakt“ und „kräftig“ ist spätestens seit dem ersten Golf GTI so fest in den Herzen der Autofahrer verankert, dass es eine Unterlassungssünde wäre, solche Autos nicht anzubieten. Seat stellt daher auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) den Leon als Cupra-Version vor. Ab Mitte Februar 2014 ist der sportliche Kompakte mit 265 oder 280 PS und zwei oder vier Türen bestellbar, zu den Händlern kommt er kurz nach der Messe.

Die aktuelle Auflage mit dem Beinamen aus „Cup“ und „Racing“ für den jeweils stärksten Seat einer Baureihe basiert auf dem 2012 erschienenen Leon und kann erstmals auch als Dreitürer und wahlweise mit 265 oder 280 PS bestellt werden. Der 2.0-TSI, ein Vierzylinder-Turbomotor stammt, wie die gesamte Antriebstechnik von VW und wird auch im Golf GTI eingesetzt, darf dort aber nur 220 oder auf Wunsch auch 230 PS leisten. Ein duales Einspritzsystem mit Saugrohreinspritzung im Teillastbereich und Direkteinspritzung unter Last, Nockenwellenverstellung und variabler Ventilhub verbessern nicht nur die Elastizität, sie zügeln auch den Durst im NEFZ: Die Verbräuche beziffert Seat für beide Leistungsstufen mit 6,4 Liter pro 100 Kilometer in Verbindung mit dem optionalen Sechsgang-DSG. Die Handschalter sollen 6,6 Liter brauchen.

Racing Leon (10 Bilder)

Massiv angeschärft, aber eher dezent in Szene gesetzt ist die Cupra-Version des Leon.

Die stärkere Variante namens Cupra 280 sprintet mit dem DSG in 5,7 Sekunden auf Tempo 100, manuell geschaltet 5,8 Sekunden. Das maximale Drehmoment von 350 Nm liegt zwischen 1750 und 5600 Touren an. Der Cupra mit 265 PS und ebenfalls 350 Nm ist einen Wimpernschlag langsamer: Mit DSG erreicht er in 5,8 Sekunden 100, manuell geschaltet 5,9 Sekunden. Alle Versionen sind bei 250 km/h abgeregelt. Zum Vergleich: Ein Golf GTI erreicht den dreistelligen Tachobereich frühestens nach 6,4 Sekunden.

Ebenfalls von Volkswagen bekannt ist die adaptive Fahrwerkssteuerung DCC und die Vorderachs-Differenzialsperre mit Lamellenpaketen, die hydraulisch betätigt und elektronisch gesteuert werden. In rasant angegangenen Kurven verbessert sie die Traktion, im Extremfall soll das gesamte Antriebsmoment zur Stabilisierung auf ein Rad gelangen können. Ebenfalls serienmäßig ist eine so genannte Progressivlenkung, die das Handling verbessern soll: In engen Kehren oder beim Einparken muss man damit weniger oft am kleinen Sportlenkrad umgreifen, weil mit wachsendem Einschlag die Übersetzung abnimmt.

Ein Setup-System für Lenkung, Fahrwerk, Gasannahme und DSG kann per "Drive Profile"-Schalter neben den Modi "Comfort" und "Sport" auch die Stufe "Cupra" gewählt werden, die alle Komponenten in Richtung Extrem-Sport trimmt. Dann kommt auch ein so genannter Soundaktor zum Einsatz, der zur Steigerung des Beschleunigungsempfindens noch die Geräusche des hart arbeitenden Turbomotors nach innen liefert.

Große Lufteinlässe vorn und eine neue Heckschürze mit angedeutetem Diffusor gehören ebenso zum Erscheinungsbild wie ein ovaler, doppelter Auspuff, 18-Zoll-Aluräder im Cupra-Design, rote Bremssättel und dunkle Fondscheiben. Der Cupra 280 trägt 19-Zoll-Felgen mit Titan-Lackierung und schwarze Spiegelgehäuse. Den Innenraum prägen neben den obligaten Sportsitzen graues Alcantara mit weißen Nähten. Wer mag, kann auch einen schwarze Vollleder-Ausstattung mit ebenfalls weißen Nähten sowie Schalensitze bestellen.

Ohne Aufpreis werden Voll-LED-Scheinwerfer, LED-Heckleuchten und ein Multi-Media-System mit 5,8-Zoll-Touchscreen montiert. Der Preis fĂĽr den Leon SC Cupra mit Sechsgang-Schaltung und 265 PS startet bei 30.810 Euro, der FĂĽnftĂĽrer ist ab 31.310 Euro zu haben. FĂĽr jeweils 1700 Euro mehr gibt es das DSG, die 280-PS-Version kostet 1300 Euro Aufpreis. (fpi)