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RIM mit Blackberry weiter erfolgreich

Andreas Wilkens

Der kanadische Handheld-Spezialist zählt nun über 2 Millionen Kunden für seinen E-Mail-Push-Dienst und konnte im dritten Quartal seinen Umsatz mehr als verdoppeln.

Der kanadische Handheld-Spezialist Research in Motion (RIM [1]) ist mit seinen Blackberry-Geräten anscheinend weiter erfolgreich. Im dritten Quartal, das am 27. November endete, konnte das Unternehmen 387.000 Blackberry-Kunden hinzugewinnen. Damit hat der E-Mail-Push-Dienst nun 2,044 Millionen Kunden, wie die Kanadier mitteilen.

Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Vierteljahr 365,9 Millionen US-Dollar umgesetzt. Im Vergleichsquartal [2] des Vorjahres waren es noch 153,9 Millionen US-Dollar. Der Umsatz resultierte zu 71 Prozent aus Handhelds, 17 Prozent aus Serviceleistungen und zu 7 Prozent auf Softwarelizenzen. 5 Prozent firmieren unter "restliche Umsätze". Der Nettogewinn betrug 90,4 Millionen US-Dollar gegenüber 16,3 Millionen US-Dollar vor einem Jahr.

Vor diesem Hintergrund setzt RIM seine Umsatzerwartung für das laufende vierte Quartal an. Das Unternehmen werde 390 Millionen bis 410 Millionen US-Dollar umsetzen und im Quartal darauf 430 Millionen bis 455 Millionen US-Dollar. Der Gewinn werde bis zu 0,54 US-Dollar je Aktie im vierten Quartal und 0,57 US-Dollar im Quartal darauf betragen.

Vor kurzem hatte ein US-amerikanisches Berufungsgericht das Verkaufsverbot für Blackberry in den USA aufgehoben [3]. Allerdings ist das Patentverfahren, das auf eine Klage von NTP zurückgeht, noch anhängig. Das Gericht muss noch die Höhe des Schadensersatzes durch Patentverletzungen taxieren. (anw [4])


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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.rim.com/news/press/2004/pr-21_12_2004-03.shtml
[2] https://www.heise.de/news/Blackberry-Erfinder-RIM-ist-profitabel-90741.html
[3] https://www.heise.de/news/Berufungsgericht-hebt-Verkaufsverbot-fuer-RIM-Produkte-in-den-USA-auf-121889.html
[4] mailto:anw@heise.de