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RIAA verklagt 261 Tauschbörsen-Nutzer

Andreas Wilkens

Die Interessenvertretung der US-amerikanischen Musikindustrie macht Ernst mit ihren Drohungen.

Die Recording Industry Association of America (RIAA) macht Ernst mit ihren Drohungen [1]: Sie hat nun in den USA 261 Tauschbörsen-Teilnehmer verklagt. Wie die Washington Post berichtet, habe die Interessenvertretung der US-amerikanischen Musikindustrie die Klagen über das Land verstreut bei verschiedenen Bezirksgerichten eingereicht. Bei einer Telefonkonferenz erläuterte RIAA-Präsident Cary Sherman, die Beklagten hätten durchschnittlich 1000 urheberrechtlich geschützte Titel angeboten. Weiter halte die RIAA ihr Amnestieangebot [2] für Tauschbörsen-Teilnehmer aufrecht, die versichern, dass sie künftig keine geschützten Songs mehr anbieten.

Die Musikindustrie hatte die Klagen Ende Juni angekündigt [3]. Seitdem spionieren Scanner-Programme all jenen hinterher, die vom Heim-PC aus über Tauschplattformen wie Kaaza, Morpheus oder Grokster Songs und ganze CDs zum kostenlosen Download für andere freigeben. (anw [4])


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[1] https://www.heise.de/news/US-Tauschboersen-Nutzer-stehen-vor-Klage-Welle-82565.html
[2] https://www.heise.de/news/Gnade-fuer-Tauschboersen-Teilnehmer-84949.html
[3] https://www.heise.de/news/Musikindustrie-gegen-Tauschboersen-Nutzer-81175.html
[4] mailto:anw@heise.de