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RFID-Technik erobert das UHF-Band

Hans-Peter Schüler

Das Industriegremium EPC Global hat die Testphase seines Standards für RFID-Markierungssysteme in dem Frequenzbereich abgeschlossen.

Das Industriegremium EPC Global [1] hat die Testphase seines Standards für RFID-Markierungssysteme im Frequenzbereich UHF abgeschlossen [2]. Bislang nutzen europäische RFID-Systeme zur Funk-Identifizierung markierter Handelswaren vorwiegend Frequenzen um 13,56 MHz, doch ein Übergang auf das UHF-Band, typischerweise auf 868 oder 920 MHz, verschafft den zugehörigen Lesegeräten eine auf mehrere Meter vergrößerte Reichweite und vermindert die Störempfindlichkeit gegenüber Wasser und Metallgegenständen im Messbereich.

Während EPC-Global-Empfehlungen für verbraucherfreundliche und damit akzeptanzfördernde Datenformate in den RFID-Chips weiterhin auf eine Verabschiedung warten, fiel den industriellen RFID-Interessenten nach der aktuellen Verlautbarung ein ganz anderer Stein vom Herzen: Der propagierte Funk-Standard wird nämlich ohne lizenzpflichtige Techniken auskommen, obwohl es in der Vergangenheit einiges Gerangel [3] zwischen mitwirkenden Patentinhabern gegeben hatte. (hps [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-122526

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.epcglobal.de
[2] http://www.epcglobalinc.org/news/pr_detail_epcinc.cfm?release_id=178
[3] https://www.heise.de/news/Etikettenstandards-und-die-Patent-Etikette-101115.html
[4] mailto:hps@ct.de