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Pyramid gründet eigene Firma für "Ben-Hur"-Server

Mattias Hermannstorfer

Pyramid Computer gründet für sein Geschäft mit der auf Linux aufbauenden Server- und Gateway-Serie Ben Hur die Firma Collax mit Hilfe von fünf Millionen Euro Wagniskapital.

Pyramid Computer [1] lagert sein Geschäft mit der auf Linux aufsetzenden Server- und Gateway-Serie "Ben Hur" in die neu gegründete Firma Collax [2] mit Sitz in Boston und München aus. Die beiden Wagniskapitalgeber Atlas Venture und Wellington Partners investierten dazu fünf Millionen Euro. Collax will fertig konfigurierte Linux-Server vor allem für kleine und mittlere Betriebe anbieten.

Die Server sollen auf den "Ben-Hur"-Modellen beziehungsweise der Systemsoftware für die "Ben-Hur"-Server [3] von Pyramid aufbauen. Das Spektrum reicht von Mail- und Web- über VPN-Server und Router bis zu Firewalls und Virus/Spam/Content-Filtersystemen.

Mit der Neugründung geht auch die Namensänderung der Produkte einher: So wird das Spitzenmodell der "Collax Business Server", ehemals die "Ben Hur"-Serverappliance von Pyramid. Alle Server-Produkte sollen sowohl als reine Software-Lösungen als auch in Kombination mit Hardware lieferbar sein.

Collax beschäftigt vom Start weg 30 Mitarbeiter, darunter ein Entwicklungs- und Support-Team von Pyramid. Collax-CEO wird Olaf Jacobi, CTO der ehemalige Novell/Suse-Manager Boris Nalbach und CFO Bill Hite. Pyramid gibt mit der Gründung das gesamte "Ben-Hur"-Geschäft an Collax ab und wird in Zukunft als Hersteller von IT-Systemen im Kundenauftrag operieren; dazu gehört auch die Herstellung der Hardware für die Collax-Systeme. (mhe)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-122253

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.pyramid.de
[2] http://www.collax.com/
[3] https://www.heise.de/news/Kommunikationsserver-BenHur-II-weiterentwickelt-108095.html