Prozess um Fusion T-Mobile mit Sprint hat begonnen
(Bild: T-Mobile US)
Der zustÀndige Richter machte gleich zu Anfang der Verhandlung klar, dass er keine Zeit verlieren will.
Der Gerichtsprozess um die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Rivalen Sprint hat in New York begonnen. Vertreter der gegen den ĂŒber 26 Milliarden Dollar (23,5 Milliarden Euro) schweren Mega-Deal klagenden US-Bundesstaaten forderten den zustĂ€ndigen Richter Victor Marrero am Montag auf, den Zusammenschluss der dritt- und viertgröĂten Anbieter im US-Mobilfunkmarkt zu verbieten.
Marrero machte zum Auftakt der Verhandlungen klar, dass er in dem Gerichtsprozess keine Zeit verlieren will und strich kurzerhand die EröffnungsplÀdoyers von der Tagesordnung. Als einer der ersten Zeugen soll Telekom-Chef Tim Höttges aussagen, er könnte noch am Montag vernommen werden.
14 KlÀger
Insgesamt wollen 13 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington die im April 2018 vereinbarte Fusion verhindern, weil sie Preiserhöhungen und andere Nachteile fĂŒr Verbraucher, Arbeiter und Wettbewerber fĂŒrchten. Die KlĂ€ger stellen sich quer [1], obwohl das GeschĂ€ft schon unter Auflagen genehmigt ist und auch die Branchenaufsicht FCC bereits grĂŒnes Licht gegeben hat.
Der Zusammenschluss war von Anfang an kartellrechtlich umstritten. Die Unternehmen hatten ihre FusionsplÀne unter anderem deshalb zuvor schon zweimal wieder abgeblasen. "Die Staaten haben die besseren Karten, aber T-Mobile hat die besten KartellrechtsanwÀlte, die es in den USA gibt", erklÀrte ein Analyst im Gerichtssaal.
Siehe dazu:
(anw [3])
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