Primacom verkauft Fernsehkabelnetze in Aachen und Wiesbaden
Für knapp 50 Millionen Euro übernimmt Unitymedia die Primacom-Netze in Aachen und Wiesbaden. Das Mainzer Unternehmen begründet den Verkauf der beiden Stadtnetze mit wirtschaftlichen Überlegungen.
Die Mainzer Primacom AG [1] trennt sich von ihren Fernsehkabelnetzen in Aachen und Wiesbaden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamtes wird die in Nordrhein-Westfalen und Hessen aktive Unitymedia [2] neue Betreiberin der beiden Stadtnetze sein. Der Verkaufspreis liegt den Angaben zufolge bei 49,43 Millionen Euro.
Primacom erklärt die Veräußerungen mit ökonomischen Überlegungen. Außerhalb der Schwerpunktregionen in Mittel- und Ostdeutschland könne ein Verkauf – wie in Aachen und Wiesbaden – "wirtschaftlich sinnvoller sein als der Weiterbetrieb der dort isolierten technischen Infrastruktur", heißt es in einer Mitteilung [3] des Kabelnetzbetreibers.
Unitymedia sieht in der Akquisition der Primacom-Netze einen "weiterer Meilenstein" für das Unternehmen. Aachen und Wiesbaden seien die letzten größeren Städte in Nordrhein-Westfalen und Hessen gewesen, die noch keinen Zugang zu den Internet- und Telefondiensten von Unitymedia gehabt hätten. (pmz [4])
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