Preiskampf belastet Versatel
Versatel erklĂ€rte rĂŒcklĂ€ufige Gewinne bei wachsendem Umsatz und steigender DSL-Kundenzahl mit dem verschĂ€rften Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt und dem damit einhergehenden Preisverfall.
Belastet vom harten Wettbewerb hat der Telekommunikationsanbieter Versatel [1] im abgelaufenen Quartal einen ErgebnisrĂŒckgang verzeichnet. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank um 10,7 Prozent auf 46,5 Millionen Euro, wie die im TecDAX notierte Versatel AG mitteilte. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 4,9 Prozent auf 176,4 Millionen Euro.
Den RĂŒckgang erklĂ€rte Versatel mit dem verschĂ€rften Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt und dem damit einhergehenden Preisverfall. Mit einem Sparprogramm will das Unternehmen nun gegensteuern. Bis zum Jahr 2009 soll ein zweistelliger Millionenbetrag eingespart werden, hieĂ es.
Die Zahl der DSL-Kunden wuchs in den Monaten Juli bis September um knapp 49.000 auf nun 597.000. Versatel bestĂ€tigte die im August gesenkt Prognose fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr, wobei Vorstandschef Peer Knauer die untere Spanne der Umsatzerwartung leicht anhob. Beim EBITDA rechnet das Unternehmen demnach mit 190 Millionen Euro und beim Umsatz nun mit 690 bis 700 Millionen Euro. (dpa) / (jk [2])
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