zurück zum Artikel

Plattenfirmen überlegen wegen Napster Klage gegen Bertelsmann

Mehrere US-amerikanische Plattenfirmen beraten wegen der Urheberrechteverletzung durch die Musik-Tauschbörse Napster über eine mögliche Milliardenklage gegen Bertelsmann.

Mehrere US-amerikanische Plattenfirmen beraten wegen der Urheberrechteverletzung durch die Musik-Tauschbörse Napster [1] über eine mögliche Milliardenklage gegen Bertelsmann [2]. Wie die Los Angeles Times berichtet, gehören die Musikriesen Vivendi Universal und EMI zu den potenziellen Klägern [3]. Ermutigt wurden die Anwälte der Musikfirmen durch neue Gerichtsdokumente, wonach Bertelsmann deutlich mehr Kontrolle über Napster ausgeübt haben soll als bisher angenommen.

Der Medienkonzern Bertelsmann [4], der Napster mit Millionenkrediten über die Runden geholfen hatte, hatte kürzlich seine Kaufpläne aufgegeben. Zur Blüte [5] der Musiktauschbörse luden Hunderttausende der bis zu 60 Millionen Teilnehmer weltweit täglich Songs kostenlos über Napster herunter. (dpa) / (anw [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-65053

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Ein-unmoralisches-Angebot-fuer-Napster-Reste-61452.html
[2] https://www.heise.de/news/MP3-Tauschboerse-Napster-holt-Bertelsmann-ins-Boot-34081.html
[3] https://www.heise.de/news/Anklage-gegen-MP3-Tauschsite-17897.html
[4] https://www.heise.de/news/Bertelsmann-uebernimmt-Napster-60176.html
[5] https://www.heise.de/news/Napster-immer-noch-beliebt-trotz-Filtersoftware-42663.html
[6] mailto:anw@heise.de