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Pierer will Siemens-Handysparte aus den roten Zahlen holen

Torge Löding

Der Siemens-Chef freut sich ĂŒber die ArbeitszeitverlĂ€ngerung und ruft diese zum allgemeinen Trend in Deutschland aus.

Eine Schließung oder ein Verkauf [1] der verlustreichen [2] Siemens-Handysparte ist offenbar vorerst vom Tisch. "Wir haben einen klaren Fahrplan, wie wir das Handy-GeschĂ€ft aus den roten Zahlen bringen", sagte der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer der Tageszeitung Die Welt [3]. Dieser Fahrplan werde zĂŒgig, aber nicht hastig abgearbeitet. Pierer hatte bisher gesagt, es gebe vier Optionen: Die Schließung, die Suche nach einem Kooperationspartner, ein Verkauf und die Sanierung.

Am Vortag hatte sich Siemens mit der Gewerkschaft auf lĂ€ngere Arbeitszeiten [4] geeinigt. Pierer sieht bei diesem Thema einen generellen Trend in Deutschland. "Die Grundtendenz ist eindeutig: Die Menschen werden fĂŒr das gleiche Geld lĂ€nger arbeiten mĂŒssen." Pierer gibt auf der Hauptversammlung am Donnerstag den Vorstandsvorsitz an Klaus Kleinfeld ab und wechselt in den Aufsichtsrat. (tol [5])


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https://www.heise.de/-130030

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[1] https://www.heise.de/news/Spekulationen-um-Siemens-Handysparte-reissen-nicht-ab-128263.html
[2] https://www.heise.de/news/Zeitung-Siemens-Handysparte-verbucht-erneut-hohen-Quartalsverlust-129742.html
[3] http://www.welt.de
[4] https://www.heise.de/news/Siemens-setzt-laengere-Arbeitszeiten-in-Niederlassungen-durch-129655.html
[5] mailto:tol@heise.de