Peoplesoft rechnet wegen Oracle-Verfahren nur mit geringem Gewinn
Der US-amerikanische Unternehmenssoftwareanbieter schätzt den Umsatz im zweiten Quartal auf etwa 655 Millionen bis 665 Millionen US-Dollar.
Der US-amerikanische Unternehmenssoftwareanbieter Peoplesoft Inc. [1] hat im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen deutlich weniger verdient als erwartet. Das Unternehmen machte das feindliche Übernahmeangebot [2] von Oracle [3] und das anschließende Kartellverfahren [4] für die negative Entwicklung verantwortlich. Peoplesoft hat in dem Dreimonatsabschnitt voraussichtlich nur 3 bis 5 Cent je Aktie verdient, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz dürfte 655 Millionen bis 665 Millionen US-Dollar betragen. Besonders der Umsatz im Juni habe unter dem laufenden Kartellverfahren gelitten.
PeopleSoft hatte für das Quartal einen Umsatz von mindestens 675 Millionen US-Dollar prognostiziert. Der Gewinn sollte 10 bis 12 Cent je Aktie erreichen. Die endgültigen Ergebnisse sollen am 27. Juli vorgelegt werden.
Oracle hatte eine Übernahmeofferte für PeopleSoft abgegeben. Das US-Justizministerium hat dagegen aus Wettbewerbsgründen geklagt. Die Auswirkungen der Publizität während des Verfahrens auf das eigene Geschäft seien beträchtlich, erklärte PeopleSoft-Chef Craig Conway. Im laufenden Monat könne es noch stärkere Auswirkungen geben. (dpa) / (anw [5])
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[3] http://www.oracle.com
[4] https://www.heise.de/news/Oracle-verzichtet-auf-Aussage-des-Peoplesoft-Chefs-im-Kartellverfahren-103431.html
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