PeopleSoft wehrt sich gegen Übernahme durch Oracle
Nach dem feindlichen Übernahmeangebot seitens des Datenbankriesen Oracle reagiert PeopleSoft-Chef Craig Conway mit deutlichen Worten.
Nach dem feindlichen Übernahmeangebot [1] von Oracle [2] wehrt sich PeopleSoft [3]-Chef Craig Conway. In einer Pressemitteilung [4] bezeichnet er die von Oracle-Chef Larry Ellison gemachten Ankündigungen als "abscheulich (atrocious) schlechtes Verhalten einer Firma mit historisch abscheulich schlechtem Verhalten". Mit diesem Schritt wolle Oracle nur den von PeopleSoft beabsichtigten Kauf [5] des Unternehmens J.D. Edwards [6] verhindern, das Web-orientierte Anwendungen anbietet. Larrison [7] hatte bereits angekündigt, er wolle die Übernahme neu überprüfen.
Am kommenden Montag will der Datenbankriese Oracle sein Angebot von 16 US-Dollar pro Aktie vorlegen, was einer Gesamtsumme von 5,1 Milliarden US-Dollar entspricht. Damit liegt Oracle allerdings unter dem Schlusskurs der PeopleSoft-Aktie, die am gestrigen Freitag um knapp 18 Prozent auf 17,82 US-Dollar hochschnellte. ()
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[3] http://www.peoplesoft.com
[4] http://www.peoplesoft.com/corp/en/about/press/press_release.jsp?doc=958CACB2BBF7887F88256D3D006CD052
[5] https://www.heise.de/news/Larry-Ellison-auf-Bauernfang-80219.html
[6] http://www.jdedwards.de/
[7] http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=3577018&forum_id=43452&showthread=1
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