PeopleSoft bestätigt Stellenabbau
Die Übernahme des Konkurrenten J.D. Edwards kostet insgesamt 1000 Arbeitsplätze. Der Konzern erwartet insgesamt eine Gewinnsteigerung.
US-Softwarehersteller PeopleSoft [1] hat einen Ausblick auf die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr gegeben und dabei die Befürchtung bestätigt [2], der Konzern könne nach dem Abschluss der Übernahme von J.D. Edwards [3] 1000 Stellen streichen.
Unter Berücksichtigung der Übernahme von J.D. Edwards werde der Konzern im Jahr 2003 einen Umsatz von 2,15 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 52 bis 55 US-Cents je Aktie erzielen, hieß es in einer Telefonkonferenz. Im kommenden Jahr werde der Umsatz dann auf 2,8 bis 2,9 Milliarden Dollar, der Gewinn soll in 2004 bei 575 bis 595 Millionen Dollar liegen. PeopleSoft teilte zudem mit, eigene Aktien im Wert von bis zu 350 Millionen Dollar zurückkaufen zu wollen.
Unterdessen verlängerte Konkurrent Oracle sein feindliches Übernahmeangebot [4]. Wie der Konzern mitteilte, haben die Aktionäre noch bis zum 17. Oktober Zeit, das Angebot im Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Dollar anzunehmen. Die Frist sollte zuletzt am 19. September enden. (tol [5])
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[3] https://www.heise.de/news/Peoplesoft-schluckt-J-D-Edwards-79955.html
[4] https://www.heise.de/news/Oracle-verlaengert-uebernahmeangebot-fuer-Peoplesoft-83567.html
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