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Peloton tauscht CEO aus und entlÀsst 2800 Angestellte

Daniel Herbig
Frau trainiert mit Gewichten, Fitnessbike im Hintergrund

(Bild: Peloton)

Der Hersteller von smarten Fitness-GerĂ€ten Peloton baut um: CEO John Foley rĂ€umt seinen Posten. Außerdem werden 2800 Stellen gestrichen.

Das US-amerikanische Fitness-Unternehmen Peloton streicht 2800 Stellen. Das Unternehmen teilte außerdem eine Neubesetzung des CEO-Postens mit: Der MitgrĂŒnder und bisherige Chef John Foley wechselt in eine Vorstandsposition. Seine bisherige Rolle wird vom ehemaligen Spotify-Finanzchef Barry McCarthy ĂŒbernommen.

"Diese Benennung ist das Ergebnis monatelanger Planungsarbeit", schreibt Foley in einer Mitteilung. McCarthy sei der richtige Mann, um das gebeutelte Unternehmen in die Zukunft zu fĂŒhren. Auch PrĂ€sident William Lynch wird seinen Posten rĂ€umen. Peloton kĂŒndigte die Änderungen zur Bekanntgabe seiner GeschĂ€ftszahlen an.

Weltweit will Peloton im Rahmen der Umstrukturierung 2800 weitere Arbeitsstellen streichen. Außerdem will das US-Unternehmen den Bau einer Fabrik in Ohio beenden und WarenhĂ€user verkleinern. Insgesamt sollen so jĂ€hrlich 800 Millionen US-Dollar eingespart werden, berichtet das Wall Street Journal [1].

Laut CNBC hat Peloton in den vergangenen Monaten bereits die Produktion seiner smarten Fitness-GerĂ€te vorĂŒbergehend eingestellt [2]. Demnach wird Peloton zwischen Februar und MĂ€rz keine Exemplare des smarten Fitnessrads Bike mehr bauen. Dessen teurere Variante, das Bike+, soll bereits seit Dezember auf Eis liegen und erst im Sommer wieder hergestellt werden. Auch die Produktion der LaufbĂ€nder Tread und Tread+ soll ab Februar zwischenzeitlich stillgelegt werden, berichtet CNBC [3].

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Der US-Hersteller konnte in der Coronakrise zuerst die gestiegene Nachfrage nicht erfĂŒllen, nun bekommt er die BestĂ€nde nicht mehr verkauft. Bereits bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen im November [5] musste Peloton seine Umsatzprognose krĂ€ftig nach unten korrigieren: Anstelle von 5,4 Milliarden erwartete das Unternehmen nur noch maximal 4,8 Milliarden US-Dollar. Die Kursverluste sollen bereits mehrere große Übernahmeinteressenten angelockt haben: Zu den Interessenten sollen Amazon, Nike und Apple gehören [6].

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(dahe [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-6356473

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.wsj.com/articles/peloton-ceo-john-foley-to-step-down-become-executive-chair-11644314403?mod=hp_lead_pos2
[2] https://www.heise.de/news/Peloton-pausiert-Produktion-von-Fitness-Geraeten-6334864.html
[3] https://www.cnbc.com/2022/01/20/peloton-to-pause-production-of-its-bikes-treadmills-as-demand-wanes.html
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[5] https://www.heise.de/news/Ende-des-Corona-Booms-Peloton-kuerzt-Jahresziele-drastisch-Aktie-stuerzt-ab-6253618.html
[6] https://www.heise.de/news/Peloton-Kurs-steigt-nach-Berichten-ueber-Interesse-von-Amazon-und-Nike-6351320.html
[7] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
[8] mailto:dahe@heise.de