P2P-Videodienst Joost jetzt direkt im Browser nutzbar
Die Videos der Online-Plattform lassen sich nun über einen Flash-Player im Browser anschauen.
Das Online-Videoportal Joost [1] ist ab sofort einfacher nutzbar: Als Nutzer ist man nun nicht mehr auf eine spezielle Player-Sofware angewiesen, sondern kann die angebotenen Videos einfach über seinen Browser (mit installiertem Flash-Plugin) anschauen. Bereits Anfang April 2008 erklärte Joost-CEO Mike Volpi, in den kommenden Monaten eine webbasierte Version seiner Software vorstellen zu wollen. Anfang September hatte der Dienst dann Betatestern eine neue Software-Version zur Verfügung gestellt, mit der sich Joost zwar tatsächlich über einen Webbrowser nutzen ließ, aber erst nach Installation eines speziellen Joost-Plugins [2]. Diese Lösung rief jedoch überwiegend negative Reaktionen hervor.
Das werbefinanzierte Joost tritt in den USA gegen die Videoportale Hulu [3] (NBC Universal und News Corp) und CBS Video [4] an, die vor allem mit einer breiteren Auswahl an Episoden beliebter TV-Serien punkten können. Freilich ist das CBS-Angebot ebenso wie Hulu auf die USA beschränkt. Geo-Blocking sorgt dafür, dass man die frei zugänglichen Streaming-Inhalte nur mit einer US-IP-Adresse anschauen kann. Joost spielt europäischen Nutzern ebenfalls nicht alle Clips vor, bietet einige Inhalte aber international an. (nij [5])
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[1] http://www.joost.com
[2] https://www.heise.de/news/P2P-Videodienst-Joost-will-offenbar-von-YouTube-lernen-203657.html
[3] http://www.hulu.com
[4] http://www.cbs.com/video/
[5] mailto:nij@ct.de
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