Oracle lehnt BEA-Forderung für höheren Übernahmepreis ab
Oracle-Präsident Charles Phillips bezeichnete den von BEA geforderten Preis von 21 US-Dollar je Aktie als einen "unmöglich hohen Preis für Oracle oder jeden anderen potenziellen Käufer".
Der SAP-Hauptkonkurrent Oracle [1] hat einen von der US-Unternehmenssoftware-Firma BEA Systems [2] geforderten höheren Übernahmepreis abgelehnt. BEA hatte 21 Dollar je Aktie verlangt, was einen Wert von rund 8,2 Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) bedeuten würde. Oracle-Präsident Charles Phillips bezeichnete dies in einem am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlichten Schreiben an den BEA-Verwaltungsrat als einen "unmöglich hohen Preis für Oracle oder jeden anderen potenziellen Käufer".
Der BEA-Verwaltungsrat hatte am Donnerstag erklärt, dass er bereit sei, mit Drittparteien, darunter auch Oracle, zum Preis von 21 Dollar je Aktie Verhandlungen aufzunehmen.
Oracle hält jedoch an der bisherigen Offerte [3] von 17 Dollar je BEA-Aktie fest. Diesen Kurs hatte BEA wiederum zurückgewiesen, da das Unternehmen damit "erheblich unterbewertet" werde. Die BEA-Aktien waren bei einem Kurs von 17,53 Dollar am Donnerstag insgesamt rund 6,9 Milliarden Dollar wert. Der vom BEA-Verwaltungsrat verlangte Preis von 21 Dollar je Aktie bedeute ein Aufgeld von 80 Prozent gegenüber dem Kurs, den es gab, bevor erste Aktionäre auf einen BEA-Verkauf gedrängt hätten, betonte Oracle. (dpa) / (anw [4])
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