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Oracle kauft Firma für Identitäts-Management

Jürgen Kuri

Oblix ist auf Lösungen für die sichere Verwaltung von User-Accounts und die einheitliche Identifizierung von Benutzern und Ressourcen in Unternehmensnetzen spezialisiert.

Für Novell beispielsweise ist Identitäts-Management bereits eine Vision für die Unternehmenszukunft [1], und Oracle [2] scheint sich mit diesen Ansichten auch anfreunden zu können: Der Datenbankriese übernimmt mit Oblix [3] eine Firma, die sich auf Lösungen für die sichere Verwaltung von User-Accounts und die einheitliche Identifizierung von Benutzern und Ressourcen in Unternehmensnetzen spezialisiert hat.

Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht bekannt; Oblix ist nicht an der Börse notiert und beschäftigt rund 100 Angestellte. Chef von Oblix war bislang Gordon Eubanks, früher schon einmal Chef von Symantec; Eubanks wird allerdings nicht mit zu Oracle wechseln. Die Produkte von Oblix sollen die Identitäts-Management-Werkzeuge, die in Oracles Application Server 10g enthalten sind, ergänzen, aber auch weiterhin als eigenständige Software erhältlich sein.

Oracle hatte mit der Übernahme von Peoplesoft [4] einen vehementen Angriff auf Branchenprimus SAP gestartet, dem man auch den Übernahmekandidaten Retek wegschnappte [5]. Mit der Übernahme von Oblix, zu dessen bisherigen Investoren auch Siemens zählte [6], baut Oracle sein Lösungsportfolio für Geschäftskunden nun weiter aus. (jk [7])


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[1] https://www.heise.de/news/Brainshare-Novells-Vision-hat-eine-Identitaet-146735.html
[2] http://www.oracle.com
[3] http://www.oblix.com/
[4] https://www.heise.de/news/Oracles-grosser-Coup-121338.html
[5] https://www.heise.de/news/Oracle-sticht-SAP-bei-uebernahme-von-Retek-aus-146625.html
[6] https://www.heise.de/news/Siemens-wird-Grossinvestor-bei-ID-Management-Firma-Oblix-105177.html
[7] mailto:jk@heise.de