Opera feiert Geburtstag und verschenkt seinen Webbrowser [Update]
Aus Anlass des zehnten Geburtstags verschenkt das Unternehmen für 24 Stunden die werbefreie Version des PC-Browsers.
Opera Software [1] feiert heute seinen zehnjährigen Geburtstag. Aus diesem Anlass beschenkt das Unternehmen seine Kunden und Opera-Interessenten -- für 24 Stunden -- mit einer kostenlosen Lizenz für die werbefreie Version des PC-Browsers. Wer eine Lizenz erhalten will, muss eine E-Mail an die Adresse registerme@opera.com [2] senden. Das Angebot gilt, nachdem Opera-Partner Download.com es vorzeitig auf seiner Homepage veröffentlicht [3] hat, vom heutigen 30. August 2005 von 9.00 Uhr an bis zum 31. August 2005 zur gleichen Zeit (Download.com startete die Aktion für den heutigen 30. August, 12 AM PDT [4]).
Opera hat zwar bereits eine Geburtstags-Seite [5] ins Netz gestellt, die Party soll dort aber eigentlich erst um 15.00 Uhr norwegischer Zeit starten. Dann steht dort unter anderem das Management-Team zum Chat bereit. Auch das Browser-Geschenk sollte erst später publik werden. Opera Software bestätigte gegenüber heise online aber die Festivitäten und das Geschenk an die Nutzer.
Opera bringt seinen PC-Browser normalerweise in zwei Versionen unter das Volk: In der Gratisversion zeigt der Browser Banner oder auf den Kontext der besuchten Site bezogene Google-Textanzeigen; ohne Werbung kostet er 34 Euro.
Das Angebot, Opera zumindest für einen Tag zu verschenken, passt zu Änderungen bei Opera in letzter Zeit: Der Browserhersteller arbeitet an einem neuen Geschäftsmodell, nachdem im vergangenen Quartal [6] der Umsatz in der Sparte PC/Desktop von 7,2 Millionen auf 6,97 Millionen Kronen zurückging, während die Sparte Internet Devices von 15,9 Millionen auf 33,4 Millionen Kronen wuchs. So will Opera beispielsweise seinen Minibrowser für Java-Handys [7] nicht mehr selbst vermarkten: Bei einer serverbasierten Applikation wie Opera Mobile teilt sich Opera den laufenden Umsatz mit einem Diensteanbieter, der das Geschäft mit den Endkunden übernimmt. Im Stammgeschäft mit Browser-Software dagegen verdient Opera an den Lizenzgebühren, die Anwender direkt oder die Handyhersteller abhängig von der Anzahl mit Opera bestückter Handys an die norwegische Firma zahlen.
[Update]:
Der Versand der Gratislizenzen scheint nicht mehr zu funktionieren. Dafür zeigt Opera auf der Partyseite [8] nach Eingabe der E-Mail-Adresse den Code direkt an.
(jo [9])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-126540
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.opera.com
[2] mailto:registerme@opera.com
[3] http://www.download.com/Opera/3000-2356_4-10421507.html?tag=lst-0-1
[4] http://www.timeanddate.com/worldclock/converted.html?month=8&day=30&year=2005&hour=0&min=0&sec=0&p1=224&p2=37
[5] http://my.opera.com/community/party/
[6] https://www.heise.de/news/Opera-arbeitet-an-einem-neuen-Geschaeftsmodell-124713.html
[7] https://www.heise.de/news/Opera-stellt-Mini-Webbrowser-fuers-Java-Handy-vor-122007.html
[8] http://my.opera.com/community/party/reg.dml
[9] mailto:jo@ct.de
Copyright © 2005 Heise Medien