Opera arbeitet an einem neuen GeschÀftsmodell
Im vorigen Quartal hat der gleichnamige Hersteller des Webbrowsers vom Verkauf seiner Software im Mobilbereich profitiert, doch der Umsatz im Desktop-Bereich ging zurĂŒck.
Der norwegische Browserhersteller Opera hat im zweiten Quartal seines GeschĂ€ftsjahres 40,4 Millionen Norwegische Kronen (5 Millionen Euro) umgesetzt. Das sind etwa 71 Millionen Kronen weniger als im Vergleichsquartal [1] des Vorjahres. Allerdings stammten seinerzeit 87,6 Millionen Kronen aus einer Beilegung eines Rechtsstreit [2]. Nach Steuern sprang diesmal 5,97 Millionen Kronen Gewinn [3] heraus gegenĂŒber 63,6 Millionen vor einem Jahr.
Der Umsatz in der Sparte PC/Desktop ist von 7,2 Millionen auf 6,97 Millionen Kronen zurĂŒckgegangen, wĂ€hrend die Sparte Internet Devices von 15,9 Millionen auf 33,4 Millionen Kronen wuchs, teilt Opera mit [4]. Im vergangenen Vierteljahr sind 3,4 Millionen Mobiltelefone mit Opera-Browser verkauft worden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 1,5 Millionen.
Zwar achteten Internet-Nutzer am PC heutzutage vermehrt auf Sicherheit und nutzten vermehrt alternative Browser wie Opera 8, dadurch seien aber nicht mehr Desktop-Lizenzen verkauft worden, heiĂt es in der Opera-Meldung. Daher arbeite das Unternehmen an einem alternativen GeschĂ€ftsmodell, um den Marktanteil des Webbrowsers zu steigern. Dieser bewegt [5] sich um ein Prozent. FĂŒr das laufende Quartal erwarten die Norweger eine höhere Wachstumsrate. Das gesamte GeschĂ€ftsjahr werde das erste in der Unternehmensgeschichte mit einem "soliden Gewinn" sein; genauere Informationen zu neuen Vorgehensweisen gab Opera noch nicht bekannt. (anw [6])
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[1] https://www.heise.de/news/Opera-mit-wachstumsstarken-Halbjahr-104951.html
[2] https://www.heise.de/news/Opera-erhaelt-Millionen-wegen-IE-optimierter-Webseiten-98899.html
[3] http://www.heise.de/glossar/entry/Gewinn-396679.html
[4] http://www.opera.com/company/investors/finance/2005/2Q05.dml
[5] https://www.heise.de/news/50-Millionen-Downloads-fuer-Mozilla-Webbrowser-Firefox-157589.html
[6] mailto:anw@heise.de
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