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Online-Druckereien sehen sich durch Software-Verfahrenspatente bedroht

Andreas Wilkens

Die "Interessensgemeinschaft freier Wettbewerb Web-to-Print" will sich gegen Patentinhaber in den USA wehren, die angeblich kompromisslos gegen Web-to-Print-Anbieter vorgehen.

4000 Online-Druckereien haben sich Mitte Dezember 2007 zur "Interessensgemeinschaft freier Wettbewerb Web-to-Print" (IG Web-to-print [1]) vor allem deshalb zusammengefunden, da sie sich von Software-Verfahrenspatenten [2] bedroht sehen. Immer mehr allgemeingültige Verfahren innerhalb der Druckindustrie seien mit Patenten belegt, die von den Inhabern als Marktsperre oder teures Lizenzmodell genutzt würden, "ohne einen "schöpferischen" Anteil an der Technologie oder deren Entwicklung zu besitzen", heißt es in einer Mitteilung [3] (PDF-Datei). "Wir stellen fest, dass vor allem Patentinhaber aus den USA kompromisslos gegen Web-to-Print-Anbieter in Deutschland vorgehen. Dieses Verhalten können und wollen wir so nicht akzeptieren", sagt der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Bernd Zipper. Die IG Web-to-Print will auf die Problematik aufmerksam machen und notfalls gegen Softwarepatente vorgehen. (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-180847

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.ig-web-to-print.de/
[2] https://www.heise.de/news/EU-Patent-zur-Druckvorlagenerstellung-verunsichert-Web-to-Print-Branche-175457.html
[3] http://www.einfacher-ist-besser.de/igw/downloads/pi_igw_170108.pdf
[4] mailto:anw@heise.de