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Office fürs iPad: Apple-Chef freut sich, Microsoft zahlt

Ben Schwan

Tim Cook hat sich mit einem kurzen Statement zu der lange erwarteten iOS-Tablet-Version des Büropakets geäußert. Apple profitiert auch finanziell.

Das Statement war zwar nur kurz [1], doch eine gewisse Verschmitzheit lässt sich doch hineininterpretieren: Apple-Chef Tim Cook hat den Verkaufsstart der iPad-Version von Microsoft Office auf Twitter begrüßt.

"Willkommen auf dem iPad und im App Store, Satya Nadella und Office for iPad", schrieb Cook unter Verwendung mehrerer Hashtags und @-Hinweise. Die am gestrigen Abend amerikanischer Ortszeit erfolgte Stellungnahme wurde über 4000 Mal retweetet und von fast 2000 Usern zum Favoriten erklärt.

Cook-Tweet: Freundlich, aber verschmitzt?

Cook-Tweet: Freundlich, aber verschmitzt?

Cook dürfte sich nicht nur freuen, weil iPad-User nun Zugriff auf einen erstaunlich breiten [2] Funktionsumfang von Excel, PowerPoint und Word auf ihrem Apple-Tablet erhalten, sondern auch aus finanziellen Gründen.

Hatte Nadellas Vorgänger als Microsoft-Chef, Steve Ballmer, noch versucht [3], geringere App-Store-Provisionen auszuhandeln, soll Redmond nun tatsächlich die üblichen 30 Prozent Kommission an Apple abliefern, wenn Nutzer Office 365 direkt auf dem iPad abonnieren. Das meldet [4] der Fachdienst Recode unter Berufung auf Apple selbst. Microsoft wollte den Vorgang dagegen nicht kommentieren. Dabei geht es um gutes Geld: 99 Euro kostet ein Jahr Office-365-Zugang. (bsc [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2156914

Links in diesem Artikel:
[1] https://twitter.com/tim_cook/status/449272494801702912
[2] https://www.heise.de/news/Ausprobiert-Erste-Erfahrungen-mit-Microsoft-Office-fuers-iPad-2156736.html
[3] https://www.heise.de/news/Microsoft-will-geringere-iOS-App-Store-Provision-zahlen-1767010.html
[4] http://recode.net/2014/03/27/microsoft-is-selling-office-365-within-ipad-apps-and-apple-is-getting-its-30-percent-cut/
[5] mailto:bsc@heise.de