Obama: "Niemand hört Ihre Anrufe ab"
US-PrÀsident Barack Obama hat die massive Netz- und Telefondatenspionage seiner Regierung verteidigt. "Man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent PrivatsphÀre und null Unannehmlichkeiten haben", erklÀrte er.
US-PrÀsident Barack Obama hat die massive Sammlung privater Telefon- und Internetdaten [1] durch seine Regierung gerechtfertigt. Die Programme seien Teil der TerrorbekÀmpfung, sagte er am Freitag in Kalifornien. "Man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent PrivatsphÀre und null Unannehmlichkeiten haben", sagte Obama. Er versicherte aber, dass die Sammlung von Telefondaten durch die Sicherheitsbehörde NSA keine Namen oder Inhalte enthalte. "Niemand hört Ihre Anrufe ab", sagte er.
Zu Berichten ĂŒber die Ăberwachung des Internets sagte Obama, dass dies "nicht fĂŒr US-BĂŒrger" gelte und nicht fĂŒr "Menschen, die in den USA leben". Der Kongress werde regelmĂ€Ăig als Vertreter der WĂ€hler ĂŒber die Programme informiert und ein spezielles Gericht habe die Oberaufsicht. Zudem gebe es zahlreiche Sicherheitsmechanismen, um Missbrauch zu vermeiden.
Er begrĂŒĂe aber eine Debatte, wie ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der PrivatsphĂ€re und den BedĂŒrfnissen des Anti-Terror-Kampfes geschaffen werden könne. (axk [2])
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