O2 startet HSDPA-Dienst für schnelles Mobil-Surfen
Ab heute bietet O2 den UMTS-Beschleuniger HSDPA, mit dem sich Daten übers Internet mit bis zu 1,8 MBit/s empfangen lassen, in zunächst sechs deutschen Metropolen an.
Als dritter Netzbetreiber hat O2 [1] heute den UMTS [2]-Datendienst HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) gestartet. Mit HSDPA-fähigen Endgeräten wie Handys, PC-Cards [3] oder USB-Boxen empfängt man damit bis zu 1,8 MBit/s, was besonders das mobile Surfen beschleunigt. Zunächst steht der UMTS-Turbo in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München zur Verfügung, weitere Städte sollen 2007 folgen. Beim HSDPA-Ausbau will sich O2 zunächst auf die Ballungszentren konzentrieren. Die Kosten erhöhen sich für UMTS-Nutzer dabei nicht, die vom abgeschlossenen Vertrag abhängigen Verbindungsentgelte bleiben gleich.
HSDPA wird von T-Mobile und Vodafone bereits seit März 2006 [4] angeboten. Während UMTS-Geräte nur maximal 384 kBit/s empfangen und je nach Ausstattung der Funkzelle 64, 128 oder 384 kBit/s senden, überträgt HSDPA 1,8 MBit/s in Empfangsrichtung. 2007 soll die Datenrate zunächst auf 3,6, später auf 7,2 MBit/s und mehr erhöht werden. Auch in Senderichtung sollen dann mit HSUPA [5] (High Speed Uplink Packet Access) Raten von 1 MBit/s und mehr verfügbar sein. (rop [6])
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[1] http://www.o2online.de/
[2] http://www.heise.de/glossar/entry/Universal-Mobile-Telecommunications-System-395578.html
[3] http://www.heise.de/glossar/entry/PC-Card-399421.html
[4] https://www.heise.de/news/Telekom-schaltet-HSDPA-ein-108379.html
[5] http://www.heise.de/glossar/entry/High-Speed-Uplink-Packet-Access-397421.html
[6] mailto:rop@ct.de
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