Nvidias neue OEM-Karten unterstützen DirectX 10.1
Die Grafikchips der GeForce GT220 und GeForce G210 sind mit 40-Nanometer-Strukturen gefertigt und unterstützten DirectX 10.1.
Nvidia [1] hat auf seiner Webseite zwei neue Grafikkarten vorgestellt, die jedoch ausschließlich für den OEM-Markt bestimmt und damit nicht im Einzelhandel erhältlich sind. Es handelt sich um die GeForce GT220 [2] und G210 [3], deren Grafikchips (GPUs) aus 40-Nanometer-Strukturen bestehen. Beide Grafikkarten unterstützen im Unterschied zu allen bisherigen Desktop-Grafikkarten von Nvidia erstmals DirectX-10.1-Instruktionen. Verfügbar dürften die neuen OEM-Karten erst ab September sein.
GeForce GT220 und GeForce G210 (0 Bilder) [4]
Die GeForce GT220 besitzt einen GT216-Grafikchip (615 MHz) mit 48 Shader-Einheiten (1335 MHz). Der DDR3-Speicher (790 MHz) fasst 1 GByte an Daten und ist mit 128 Leitungen an die GPU angebunden. Dies führt zu einer Speicherbandbreite von 25,3 GByte/s. Displays bindet die GeForce GT220 über je einen Dual-Link-DVI sowie VGA- und HDMI-Anschluss an.
Der GT218-Grafikchip (589 MHz) der GeForce G210 ist mit nur 16 Shadereinheiten (1402 MHz) bei 3D- und GPGPU-Berechnungen deutlich langsamer als der einer GeForce GT220. Auch das Speicherinterface ist mit 64 Bit nur halb so leistungsfähig wie beim GT220, wodurch sich bei 500 MHz Taktfrequenz nur mit 8 GByte/s Daten mit der GPU austauschen lassen. Standardmäßig verbaut Nvidia auf der GeForce G210 512 DDR3-MByte Speicher. Im Unterschied zur GeForce GT220 besitzt die G210 anstelle des HDMI-Anschlusses einen DisplayPort-Ausgang, über den sich Bildschirme mit bis zu 2560 × 1600 Bildpunkten ansteuern lassen. Laut Nvidia verheizt die GeForce G210 maximal 30,5 Watt. Zur Leistungsaufnahme der GT220 macht der Grafikchiphersteller keine Angaben. (mfi [6])
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