Nvidia bringt 3D-Chip für Handy und PDA
Der GoForce 3D 4500 ist Nvidias erster Wireles Media Prozessor (WMP) für Handhelds und Mobiltelefone mit eigener Geometrie- und Shader-Einheit.
Der GoForce 3D 4500 ist Nvidias [1] erster Wireles Media Prozessor (WMP) für Handhelds und Mobiltelefone mit eigener Geometrie- und Shader-Einheit. Besonders 3D-Anwendungen sollen von dem flotten Pixelmeister profitieren. Als erstes Gerät soll die bereits auf der vorigen CeBIT angekündigte [2] Windows-CE-Handheld-Konsole Gizmondo [3] von Tiger Telematics, die damals noch unter dem Namen Gametrac firmierte, den Chip nutzen.
Auf dem Desktop längst Standard, sind die Shader in Nvidias Mobil-Grafikchips eine Neuerung, zudem weist die GPU jedem Pixel bis zu sechs Texturen zu und verfügt über bi- und trilineare Texturfilterung sowie Texturkompression. Dank EarlyZ spart sich der Chip das Rendern von verdeckten Elementen.
Entwickler können wahlweise die Funktionen der OpenGL-ES-, D3D-Mobile- oder M3G-Bibliotheken zum Erstellen ihrer 3D-Anwendung nutzen. Darüber hinaus legt Nvidia ein optionales GoForce-spezifisches API-Set bei.
Auch für zweidimensionale Anwendungen legt der WMP im Vergleich zu Nvidias älteren GoForce-Modellen zu, besonders hinsichtlich digitaler Fotografie und Video. Fotos bis zu einer Größe von drei Megapixeln kodiert der Chip im JPEG-Format, ohne auf die CPU des Handys zurückzugreifen. Im Videobereich unterstützt der GoForce 3D 4500 den MPEG4- und H.263-Codec.
Der Chip zielt sowohl auf hochwertige Smartphones als auch die Handy-Mittelklasse, die sich besonders durch Spiele und Kamerafunktionen auszeichnet. (rme [4]/ct) / (dal [5])
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[2] https://www.heise.de/news/Spiele-Handheld-mit-Windows-CE-Net-95881.html
[3] http://www.gizmondo.com
[4] mailto:rme@ct.heise.de
[5] mailto:dal@ct.de
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