Nur mäßige Nachfrage nach PlayStation 3 in den USA
Die Verkaufszahlen der Sony PlayStation 3 bleiben in den USA deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Die PlayStation 3 von Sony [1] hinkt laut Marktforschern beim Verkauf in den USA der Konkurrenz hinterher. Während die einfachere, deutlich billigere Spielkonsole Wii des Wettbewerbers Nintendo [2] im April 360.000 Mal gekauft worden sei, hätten sich nur 82.000 Amerikaner für die anspruchsvollere PlayStation 3 entschieden, berichtete die "New York Times" am Freitag in der Online-Ausgabe unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens NPD Group [3]. Microsoft [4] habe 174.000 Geräte seiner Xbox 360 abgesetzt.
Sony hatte bereits das Ziel verfehlt, bis Abschluss des Geschäftsjahres Ende März sechs Millionen PS3-Konsolen abzusetzen und kam lediglich auf 5,5 Millionen. Die Wii mit ihrer ungewöhnlichen bewegungsabhängigen Steuerung ist mit 249 Dollar bzw. Euro deutlich billiger als die PlayStation 3 mit 599 Dollar/Euro. Auch zu diesem Preis gibt Sony die Geräte aber noch deutlich unter dem Produktionspreis ab. Das führte zu einem spürbaren Verlust [5] der Spielesparte im vergangenen Geschäftsjahr. Unterdessen ist das PS3-Vorgängermodell PlayStation 2 nach mehreren Preissenkungen in den USA immer noch die Nummer zwei mit 194.000 verkauften Geräten im April. (dpa) (dwi [6])
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[2] http://www.nintendo-europe.com
[3] http://www.npd.com
[4] http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx
[5] https://www.heise.de/news/Playstation-3-zieht-Sony-in-die-roten-Zahlen-178977.html
[6] mailto:dwi@ct.de
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