Notfall-Robotik: Wenn die Brennelemente im Kernreaktor zerbrechen, schlÀgt die Stunde der Roboter
Manche Roboter mussten mit einem Schwerlastkran im AKW bewegt werden.
(Bild: Hans-Arthur Marsiske)
Die Atomkatastrophe von Fukushima hat gezeigt, dass RobotereinsĂ€tze in havarierten Atomkraftwerken gut geplant werden mĂŒssen und viele verschiedene Roboter zum Einsatz kommen. Im AKW Zwentendorf dĂŒrfen sich nun einige Modelle im Wettbewerb beweisen.
Beim Roboterwettbewerb Enrich [1] im österreichischen Zwentendorf war am Dienstag der Tag des Testens. Die teilnehmenden Teams konnten ihre Roboter sowohl im Innern des Kernkraftwerks auf der Ebene in knapp 40 Meter Höhe herumfahren, um die Manövrierbarkeit und die Sensoren zu testen, als auch im Freien hinter dem KraftwerksgebĂ€ude die Strahlungssensoren an dort deponierten radioaktiven Stoffen zu erproben. Jedes Team hatte fĂŒr die Tests im GebĂ€ude 40 Minuten Zeit, wozu auch der Transport auf die Einsatzebene mithilfe eines Krans gehörte.
Hochaktives Material einsammeln
Das zugrundeliegende Szenario erklĂ€rte Rudolf Deutsch vom österreichischen Bundesheer, der fĂŒr die sichere Handhabung der Strahlungsquellen verantwortlich ist: Nach einem Austausch der Brennelemente sind die alten BrennstĂ€be zunĂ€chst in einem Abklingbecken neben dem Reaktorbecken gelagert worden, bis sie fĂŒr den Abtransport bereit sind. Bei diesem Abtransport durch den Kran, so die Annahme, ist ein Brennelement heruntergefallen und zerbrochen, sodass radioaktives Material auf dem Boden verstreut ist. Nun ist es die Aufgabe der Roboter, zunĂ€chst das hochaktive Material einzusammeln und sicher zu deponieren, bevor Menschen den Raum betreten, um das schwachaktive Material einzusammeln.
Um dieses Szenario zu simulieren, wurden in dem Reaktorraum einige BehĂ€lter mit radioaktivem Material verteilt, die ungefĂ€hr die GröĂe eines Kugelschreibers haben. Daneben gibt es auch gleichartige BehĂ€lter ohne radioaktiven Inhalt. Aufgabe der Teams war es, die radioaktiven Proben zu finden und in einem Eimer zu deponieren, der durch einige Bleiziegel von auĂen abgeschirmt ist. UrsprĂŒnglich sollten sich die Bleiziegel im Eimer befinden, das wĂ€re jedoch mit dem Risiko verbunden gewesen, dass die Strahlungsproben ungĂŒnstig dazwischen fallen und mit dem ĂŒblichen Sicherheitswerkzeug nicht hĂ€tten herausgeholt werden können. Der Bediener des Krans war wĂ€hrend des Robotereinsatzes durch eine 300 kg schwere Bleiwand geschĂŒtzt, andere Personen durften sich nicht im Einsatzbereich aufhalten.
Enrich: Die Stunde der Roboter im Atomkraftwerk (0 Bilder) [2]
Abgeknickte Kabel
Bei den TestlĂ€ufen am Dienstag waren jedoch Zuschauer erlaubt. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Transport des Roboters des schwedisch-italienischen Teams Brokk [4], fĂŒr den wegen seiner GröĂe eine eigene Transportwanne erforderlich war und der Schwerlastkran zum Einsatz kommen musste. Es brauchte 15 Minuten, um den Koloss nach oben zu hieven. Dort gab er einige GerĂ€usche von sich, lieĂ auch ein, zwei Mal ein Licht aufblinken, rĂŒhrte sich aber ansonsten nicht. Da der Fehler nicht gleich zu identifizieren war, musste das Team abbrechen und es ging wieder 15 Minuten nach unten. Der Roboter wurde ĂŒber Kabel mit Energie versorgt und war mit Glasfaserkabeln an die Kontrollstation im Erdgeschoss angeschlossen. Insbesondere das 40 Meter herab hĂ€ngende Stromkabel zog mit schĂ€tzungsweise 70 Kilogramm an dem Roboter und mag zum Abknicken der Datenkabel gefĂŒhrt haben.
Ganz aus eigener Kraft gelangte der Flugroboter des Flyability [5] aus Lausanne auf die Einsatzebene und zeigte dabei beeindruckende Manövrierbarkeit. Auch gelegentliche Kollisionen mit herabhÀngenden Kabeln waren kein Problem. Wie gut er Umgebungskarten erstellen kann, wird sich dagegen erst im eigentlichen Wettbewerb zeigen.
Interview mit Michael Gustmann, Betriebsleiter der KHG
Leiter der Jury, die die Leistungen der Roboter bei Enrich beurteilen soll, ist Michael Gustmann. Als Betriebsleiter der Kerntechnischen Hilfsdienst-Gesellschaft [6] (KHG) in Deutschland kennt er sich mit der Problematik von RobotereinsĂ€tzen in Kernkraftwerken gut aus: Die KHG ist die Hilfsorganisation fĂŒr StörfĂ€lle in deutschen kerntechnischen Anlagen. Dazu gehören Kernkraftwerke, in Betrieb oder RĂŒckbau, ebenso wie LagerstĂ€tten und Forschungseinrichtungen. Wir haben mit ihm ĂŒber die Herausforderung des Einsatzes von Robotern in verstrahlten Umgebungen gesprochen.
(Bild:Â Hans-Arthur Marsiske)
heise online: Herr Gustmann, fĂŒr die Nutzung der Kernenergie waren von vornherein technische Verfahren zur sicheren Handhabung von radioaktivem Material erforderlich. Insofern liegt hier eine wichtige Wurzel der modernen Robotik. Dennoch waren bei der Reaktorkatastrophe 2011 in Fukushima zunĂ€chst keine Roboter zur Stelle [7]. Haben Sie eine ErklĂ€rung fĂŒr diesen Widerspruch?
Gustmann: Es ist richtig, in Deutschland wurde in den 1960er-Jahren im damaligen Kernforschungszentrum in Karlsruhe Handhabungstechnik fĂŒr den Einsatz in kerntechnischen Anlagen entwickelt, auch damals schon mit besonderem Augenmerk auf den Einsatz in einem Störfall. Man wollte technisches GerĂ€t zur VerfĂŒgung haben, das anstelle von Menschen in Bereichen der Kraftwerke eingesetzt werden kann, die aufgrund erhöhter Ortsdosisleistungen nicht zugĂ€nglich sind.
Nun hat man natĂŒrlich im Lauf der Jahrzehnte zumindest in Deutschland ein wenig Ăbungserfahrungen sammeln können und hat "profitiert" von den Erfahrungen, die in anderen LĂ€ndern bei schweren UnfĂ€llen gemacht worden sind. So gab es 1986 in Tschernobyl die Situation, dass weltweit Fernhantierungstechnik angefordert wurde zur UnterstĂŒtzung der sowjetischen KrĂ€fte. Damals lieferte auch die KHG drei Manipulatorfahrzeuge, die mit durchwachsenem Erfolg dort eingesetzt wurden. Durchwachsen insofern, als der Erfolg von der genauen Einsatzumgebung und den tatsĂ€chlichen Dosisleistungswerten abhing.
Auf dem Dach des Reaktors in Tschernobyl zum Beispiel hat ein damals eingesetztes GerĂ€t nur recht kurze Zeit ĂŒberlebt, bis die Elektronik ausgefallen ist, wĂ€hrend ein anderes KHG-GerĂ€t fĂŒr Inspektionsaufgaben die EinsĂ€tze durchgehalten hat und auch in der Zeit danach noch fĂŒr Ausbildungszwecke verwendet wurde.
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heise online: Muss mit dem Ausfall der GerÀte immer gerechnet werden, selbst wenn sie gegen die Strahlung gehÀrtet sind?
Gustmann: Der damalige Stand im Jahr 1986 war, dass kaum GerĂ€te mit strahlungsresistenter Elektronik zur VerfĂŒgung standen. Bei Sensoren wie Kamerasystemen hat man zwar darauf geachtet, Röhrenkameras zu verwenden, die recht unempfindlich gegen Strahlung sind. Ansonsten gab es bei der Elektronik aber Komponenten, die bei diesen sehr hohen Strahlenfeldern in Tschernobyl versagt haben. Ăhnlich war es dann 25 Jahre spĂ€ter in Fukushima. Dort hatte man zwar sicherlich schon GerĂ€te zur VerfĂŒgung, die von der Strahlenresistenz her geeignet waren. Man hat nach der Katastrophe aber viele Inspektionen zur optischen und radiometrischen AufklĂ€rung auch mit "StandardgerĂ€ten" aus militĂ€rischen Anwendungen gefahren und dabei viele Verluste verzeichnet.
heise online: War es nicht auch ein Problem, dass kaum Personal zur VerfĂŒgung stand, das sich sowohl mit der Bedienung der Roboter als auch mit der Reaktoranlage auskannte?
Gustmann: In Deutschland gibt es die gesetzliche Verpflichtung, dass die Betreiber kerntechnischer Anlagen GerĂ€t und Personal fĂŒr StörfĂ€lle vorhalten. Das umfasst eben am Beispiel der KHG auch das regelmĂ€Ăige Training mit den GerĂ€ten an den Standorten kerntechnischer Anlagen. Ăhnlich wird vorgegangen in Frankreich wie auch in vielen Bereichen der russischen Anlagen. Japan hatte sich nicht fĂŒr diesen Weg der Vorsorge entschieden und hatte daher einen relativ geringen GerĂ€tebestand und nur eine sehr kleine Zahl ausgebildeter Experten.
Strahlungsresistenz von Robotern
heise online: Mehr als sechs Jahre spĂ€ter geht es nicht mehr darum, die Katastrophe zu begrenzen, sondern ein umfassendes Bild von den SchĂ€den zu gewinnen und den RĂŒckbau vorzubereiten. Sie haben die Entwicklung sicherlich aufmerksam verfolgt. Können Sie uns ein Bild vom gegenwĂ€rtigen Stand des Robotereinsatzes in Fukushima vermitteln?
Gustmann: An der UniversitĂ€t Tokio gibt es unter Professor Asama [9] einen Bereich, der sich sehr intensiv mit dieser Frage beschĂ€ftigt und sicherlich genauer beschreiben könnte, welche GerĂ€te mit welchem Erfolg in welchen Bereichen bisher eingesetzt worden sind. Es geht dabei insbesondere auch um den zukĂŒnftigen Bedarf, um den weiteren RĂŒckbau der verunfallten Anlagen mit starker UnterstĂŒtzung durch Fernhantierungstechnik zu bewerkstelligen. Wenn ich jetzt versuchen wollte, aus diesen umfangreichen japanischen Arbeiten zu zitieren, könnte das nur sehr lĂŒckenhaft ausfallen.
heise online: Mein Eindruck ist, dass in den ersten Monaten nach der Katastrophe die fehlende Strahlungsresistenz der Roboter nicht im Vordergrund stand, wĂ€hrend inzwischen hĂ€ufiger ĂŒber AusfĂ€lle durch StrahlungsschĂ€den berichtet wird.
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Gustmann: Die Frage ist, wie lange muss sich das jeweilige Robotersystem an dem jeweiligen Ort fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Arbeiten aufhalten. Bei einer reinen Inspektionsaufgabe können Sie sich relativ schnell bewegen, sofern der Fahrweg das zulĂ€sst, und können Bereiche hoher Dosisleistung auch schnell wieder verlassen, sobald Sie Fotos aufgenommen und die radiologischen Werte erfasst haben. Wenn aber an diesen Orten Arbeiten durchgefĂŒhrt werden sollen, ist die Verweilzeit natĂŒrlich sehr viel höher und damit auch die insgesamt auf dem System auflaufende Dosis. DafĂŒr sind strahlentolerante Systeme unbedingt erforderlich.
heise online: Den einen Roboter fĂŒr alle Aufgaben gibt es ja nicht. Sie brauchen ebenso schweres GerĂ€t, um groĂe Brocken wegzurĂ€umen, wie kleine Roboter, die sich durch enge Ăffnungen bewegen können. Wie gehen Sie mit dieser Herausforderung um?
Die Folgen des Tsunami, der auch zur AKW-Katastrophe in Fukushima fĂŒhrte (9 Bilder) [11]

Zerstörte Ortschaft
Gustmann: Das sind genau die Erfahrungen, die fĂŒr uns aus dem Fukushima-Einsatz abgeleitet worden sind. Die verfĂŒgbaren Berichte aus Japan zeigen sehr deutlich auf, dass man eine ganze Familie von verschieden groĂen Robotersystemen braucht. Manchmal kriechende Systeme, die sehr enge Geometrien erkunden und dort die Informationsaufnahme durchfĂŒhren können, manchmal aber auch sehr starke, hydraulische Systeme, die mehrere Tonnen schwere Lasten aus dem Weg rĂ€umen können. Dem tragen wir bei der KHG seit Jahren Rechnung mit einer Roboterfamilie vom kleinen, kabelgebundenen Rohrkrabbler bis hin zur 23 Tonnen schweren ferngesteuerten Laderaupe.
Die zweite sehr wichtige Aussage aus dem Einsatz in Japan ist, dass es eine sehr wertvolle Hilfe sein kann, wenn zwei Robotersysteme zusammen arbeiten. Bei der Ăberwindung von Treppen zum Beispiel ist es hilfreich, wenn ein zweites Fahrzeug ein Videobild von dem Fahrzeug auf der Treppe ĂŒbermitteln kann. Auch bei der Ăffnung von TĂŒren oder der Ăberwindung anderer Hindernisse können sich zwei Systeme auf diese Weise sehr gut ergĂ€nzen. In unseren Trainingskursen lĂ€uft das unter der Ăberschrift "Kooperierendes Arbeiten mehrerer Manipulatorfahrzeuge", gerade auch mit unterschiedlich groĂen Systemen, um die FĂ€higkeiten sich ergĂ€nzen zu lassen.
Roboter-Teams und autonome Roboter
heise online: Dient diese Kooperation nicht auch dazu, den Funkkontakt aufrecht zu erhalten?
Gustmann: Ja, wir werden auch bei diesem Wettbewerb in Zwentendorf sehen, dass der Trend eindeutig zu Kommunikationsnetzwerken geht. Vom Leitstand aus werden auf dem gesamten Fahrweg bis hin zur Einsatzstelle Relaisknoten ausgesetzt, um permanente Kommunikation zwischen dem Leitstand und dem Roboter zu ermöglichen und ĂŒber dieses Netztwerk auch mehrere Roboter agieren zu lassen. Ich bin sehr gespannt, wie sich im Lauf der Woche bei den Teilnehmern vielleicht der Einsatz mehrerer Roboterfahrzeuge zeigen wird.
Roboter durchsuchen das "sicherste Atomkraftwerk der Welt" (7 Bilder) [13]

heise online: Wie haben Sie das Szenario fĂŒr den Wettbewerb entwickelt? Mir fĂ€llt auf, dass die Ăberwindung von Treppen, die in Fukushima anfangs ein groĂes Problem darstellte, offenbar keine Rolle spielt.
Gustmann: FĂŒr diese erste Veranstaltung in einem realen Kernkraftwerk können wir noch nicht von einem sehr anspruchsvollen Unfallszenario sprechen. Wir wollten zunĂ€chst einmal anfangen, die Teams mit dem Vorhandensein wirklicher radioaktiver Quellen zu konfrontieren, sodass sich alles auf dem Beckenflur auf der Ebene 39,4 Meter hier im Kraftwerk abspielt. Der Zugang zu der Ebene ist aber durchaus nach einem Störfall realistisch, insofern wir davon ausgehen, dass ein ferngesteuerter Kran noch zur VerfĂŒgung steht, um ohne GefĂ€hrdung von Personen diese Ebene zu erreichen. Ein Teil der Aufgabe besteht darin, dass die dort ankommenden Systeme auch ohne menschliche Hilfe ihre Arbeit aus der Krangondel heraus starten, sich auf dem Arbeitsflur bewegen und die gestellten Aufgaben in Angriff nehmen.
heise online: HeiĂt das, die Roboter sollen autonom agieren?
Gustmann: Ich denke, dass wir hier einige Funktionen sehen werden, die der BedienerunterstĂŒtzung dienen. Ob man dafĂŒr den Begriff Autonomie verwenden sollte, werden wir im Lauf des Wettbewerbs sehen. Ich denke, es geht in erster Linie darum, den Bediener von monotonen TĂ€tigkeiten zu entlasten und ihm vielleicht auch mehr PrĂ€zision zu ermöglichen. Ich bin gespannt.
heise online: Es ist aber kein spezieller Fokus des Wettbewerbs?
Gustmann: Im Prinzip ist das ja kein Wettbewerb, sondern die Teams sind frei, ihren eigenen Fokus zu setzen. Deswegen wird es fĂŒr uns als Beobachter auch interessant zu sehen, wie viel die einzelnen Teams probieren und wie sehr sie daran arbeiten, verlĂ€ssliche Fernsteuerungsstrecken zur VerfĂŒgung zu haben.
heise online: Wie sieht die Zukunft der KHG aus, wenn in Deutschland die Kernkraftwerke nach und nach abgeschaltet werden?
Gustmann: Die Verpflichtung unserer jetzigen Hauptfinanziers, nĂ€mlich der groĂen Energieversorgungsunternehmen in Deutschland, wird mit dem Abschalten und der Brennstofffreiheit der Kernkraftwerke entfallen. Etwa ab 2025 werden die vier groĂen Energieversorger in Deutschland nicht mehr die Hauptfinanzierung der KHG bewerkstelligen.
Wir haben ja eine Entscheidung innerhalb Deutschlands, dass die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr alle Brennelemente, die zugehörigen oberirdischen ZwischenlagerstĂ€tten und das Endlager in der Verantwortung des Bundes liegt. Wir sagen immer etwas flapsig, die RadioaktivitĂ€t verschwindet nicht mit dem Abschalten der Kernkraftwerke. Insofern hat vielleicht auch der Bund als Betreiber der LagerstĂ€tten ein Anliegen, die Kompetenz der KHG zu erhalten â was wir natĂŒrlich hoffen. Wir sind gesprĂ€chsbereit, unter welchen verĂ€nderten Bedingungen es vielleicht eine Perspektive ĂŒber 2025 hinaus geben kann.
heise online: Ăber welchen Jahresetat reden wir da?
Gustmann: Die KHG ist von Beginn an seit ihrer GrĂŒndung in den 1970er-Jahren sparsam aufgestellt. Es gibt eine Stammbelegschaft von 22 Mitarbeitern sowie weitere 140 Personen, die eigentlich in kerntechnischen Anlagen arbeiten und bei uns regelmĂ€Ăig trainiert werden fĂŒr die UnterstĂŒtzung in EinsatzfĂ€llen. Die Investitionen werden auch relativ sparsam gestaltet. Die Lebensdauer der GerĂ€te bei der KHG ist sehr hoch, sodass wir ein Jahresbudget von vier bis fĂŒnf Millionen Euro brauchen. (kbe [15])
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[6] http://www.khgmbh.de/unternehmen
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[8] https://www.heise.de/news/Kleiner-Mondfisch-soll-bei-Untersuchung-des-Fukushima-Reaktors-helfen-3746034.html
[9] http://www.robot.t.u-tokyo.ac.jp/asamalab/en/
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