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Nokia bringt Handy-Webbrowser auf Open-Source-Basis

Jürgen Kuri

Nokia hat einen eigenen Webbrowser für seine Series-60-Plattform herausgebracht, der auf Apples Safari-Web- und JavaScriptCore sowie KHTML aufsetzt.

Für seine Series-60-Plattform [1] auf Basis des Symbian-Handy-Betriebssystems hat Nokia einen neuen Webbrowser [2] vorgestellt. Er setzt auf KHTML sowie KJS [3] des KDE-Konqueror-Projekts und den WebCore sowie JavaScriptCore von Apples Safari-Webkit [4] auf.

Der Browser steht allen Series-60-Lizenznehmern als Teil der 3rd Edition [5] der Series 60 zur Verfügung; Nokia meint, durch die Open-Source-Basis würde es den Series-60-Lizenznehmer und der Open-Source-Community erleichtert, Erweiterungen für den Handy-Webbrowser zu schreiben oder die Rendering-Engine über die API für eigene Anwendungen zu nutzen.

Nokias Series-60-Webbrowser ermöglicht beispielsweise die Darstellung der Original-Webseite in einer verkleinerten, für das Handy-Display angepassten Form, um eine schnelle Navigation zu ermöglichen. Der Browser unterstützt unter anderm DHTML, RSS-Feeds, XHTML 1.0, DOM und CSS. Plug-ins sollen mit Netscape-Techniken funktionieren. (jk [6])


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https://www.heise.de/-143885

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.series60.com/
[2] http://www.series60.com/browser
[3] http://khtml.info/wiki/index.php?title=Main_Page
[4] http://webkit.opendarwin.org/
[5] http://www.series60.com/showpage?pbId=133&pbType=-1&c_id=9
[6] mailto:jk@heise.de