zurück zum Artikel

Nokia-Siemens-Deal: IG-Metall kritisiert Management scharf, CSU sieht "folgerichtigen Schritt"

Peter-Michael Ziegler

Nach Ansicht von Betriebsrat und IG Metall wÀre eine Sanierung aus eigener Kraft angemessen und möglich gewesen. Dem Management werfen die Arbeitnehmer-Vertreter Fehler und gravierende Defizite in der Kommunikationssparte vor.

Betriebsrat und IG Metall bei Siemens haben die Fusion der Netzwerk-Sparte mit Nokia [1] bedauert und das Management scharf kritisiert. Der Telekom-Technologie habe hervorragende Wachstumsaussichten und sei das KerngeschĂ€ft von Siemens schlechthin, hieß es in einer ErklĂ€rung am Montag. Dem Management warfen die Arbeitnehmer-Vertreter Fehler und gravierende Defizite in der Kommunikationssparte vor. Eine Sanierung aus eigener Kraft wĂ€re angemessen und möglich gewesen.

Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) nannte die geplante Zusammenarbeit zwischen Siemens und Nokia unterdessen einen folgerichtigen Schritt. Damit sei eine europĂ€ische Lösung gefunden worden, bei der zwei fĂŒhrende TelekommunikationsausrĂŒster ihre KrĂ€fte bĂŒndeln. Huber appellierte an die Konzernchefs, die herausragende Rolle des Standorts MĂŒnchen bei der Fusion zu berĂŒcksichtigen. Die Mitarbeiter am Standort MĂŒnchen brĂ€uchten auch weiterhin eine verlĂ€ssliche und zukunftsweisende Perspektive fĂŒr die weitere Entwicklung, erklĂ€rte Huber. (pmz [2])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-133840

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Siemens-und-Nokia-legen-Sparten-fuer-Netzwerk-Ausruestung-zusammen-Update-133629.html
[2] mailto:pmz@ct.de