Nokia-Siemens-Deal: IG-Metall kritisiert Management scharf, CSU sieht "folgerichtigen Schritt"
Nach Ansicht von Betriebsrat und IG Metall wÀre eine Sanierung aus eigener Kraft angemessen und möglich gewesen. Dem Management werfen die Arbeitnehmer-Vertreter Fehler und gravierende Defizite in der Kommunikationssparte vor.
Betriebsrat und IG Metall bei Siemens haben die Fusion der Netzwerk-Sparte mit Nokia [1] bedauert und das Management scharf kritisiert. Der Telekom-Technologie habe hervorragende Wachstumsaussichten und sei das KerngeschÀft von Siemens schlechthin, hieà es in einer ErklÀrung am Montag. Dem Management warfen die Arbeitnehmer-Vertreter Fehler und gravierende Defizite in der Kommunikationssparte vor. Eine Sanierung aus eigener Kraft wÀre angemessen und möglich gewesen.
Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) nannte die geplante Zusammenarbeit zwischen Siemens und Nokia unterdessen einen folgerichtigen Schritt. Damit sei eine europĂ€ische Lösung gefunden worden, bei der zwei fĂŒhrende TelekommunikationsausrĂŒster ihre KrĂ€fte bĂŒndeln. Huber appellierte an die Konzernchefs, die herausragende Rolle des Standorts MĂŒnchen bei der Fusion zu berĂŒcksichtigen. Die Mitarbeiter am Standort MĂŒnchen brĂ€uchten auch weiterhin eine verlĂ€ssliche und zukunftsweisende Perspektive fĂŒr die weitere Entwicklung, erklĂ€rte Huber. (pmz [2])
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