"New York Times" glaubt nicht an "iPhone nano"
Nachdem mit "Wall Street Journal" und "Bloomberg" zwei renommierte Medien gemeldet hatten, Apple plane ein Mini-Smartphone, erklÀrt die "New York Times" die Spekulationen nun zur Ente. Der iPhone-Hersteller plane billigere GerÀte, keine kleineren.
Doch kein "iPhone nano"? Bereits seit mehreren Jahren [1] gibt es GerĂŒchte, dass Apple die EinfĂŒhrung einer verkleinerten Variante seines Smartphones plant. Berichte der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg [2] und des Wall Street Journal [3] gaben den Spekulationen in den vergangenen Tagen neue Nahrung. Angeblich werde ein verkleinertes und gleichzeitig billigeres Smartphone möglicherweise schon im Sommer verfĂŒgbar sein â zusammen mit einem "groĂen" iPhone 5. Apple plane die Ansprache neuer Kundenschichten. Allerdings hieĂ es in beiden Meldungen, informierte Kreise hĂ€tten auch mitgeteilt, dass sich die Apple-PlĂ€ne "noch Ă€ndern" könnten.
Wenn es nach einem Bericht [4] in der New York Times vom gestrigen Abend geht, ist dieser Fall nun eingetreten: Apple sucht demnach zwar nach Wegen, das GerĂ€t durch einen geringeren Preis attraktiver zu machen und ihm eine fortschrittliche Sprachsteuerung zu verpassen. Doch die jĂŒngsten Meldungen stimmten nicht: Es handele sich nicht um ein kleineres iPhone, an dem der Computerkonzern arbeite, so das Blatt unter Berufung auf anonyme Quellen, die ĂŒber Apples PlĂ€ne informiert sein sollen.
Apple sehe ein kleineres GerĂ€t schon deshalb als problematisch an, weil App-Entwickler dann ihre Anwendungen anpassen mĂŒssten. Ein Manager des Unternehmens habe gegenĂŒber der New York Times gesagt, Apple plane weiterhin einheitliche iPhone-Produktlinien, werde aber Ă€ltere GerĂ€te mit EinfĂŒhrung einer neuen Generation verbilligen, wie dies jetzt schon der Fall sei.
Auch kostengĂŒnstiger sollen die Innereien des nĂ€chsten iPhone werden: Apple arbeite derzeit an VerĂ€nderungen interner Komponenten, so die New York Times weiter. Daraus könne sich dann ein billigeres Modell etwa mit weniger Speicher oder einer einfacheren Kamera ergeben. Die GröĂe des GerĂ€tes werde sich dadurch aber nicht Ă€ndern.
Apple plant laut dem New York Times-Bericht auĂerdem, seinen MobileMe-Dienst [5] aufzubohren und ihn eventuell kostenlos zu machen. Auch möglich sei, dass Apple die drahtlose Synchronisation seiner iOS-GerĂ€te erlaube, was heute nur in einigen Bereichen wie Mail, Kalender, Bookmarks und Notizen funktioniert. (bsc [6])
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[1] http://www.fscklog.com/2008/12/weitere-hinweise-auf-iphone-nano.html
[2] https://www.heise.de/news/Spekulationen-ueber-vertragsfreies-Mini-iPhone-1187913.html
[3] https://www.heise.de/news/Wall-Street-Journal-bekraeftigt-Geruechte-ueber-iPhone-nano-1189023.html
[4] http://www.nytimes.com/2011/02/18/technology/18apple.html
[5] http://www.apple.com/mobileme/
[6] mailto:bsc@heise.de
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