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Neuzulassungen in Europa im MĂ€rz halbiert

Neuzulassungen in Europa im MĂ€rz halbiert

Der Handel leidet unter den behördlichen Schließungen. In Deutschland ist Besserung in Sicht.

(Bild: ProMotor)

Die Pandemie hat heftige Spuren in den Absatzzahlen der Autohersteller hinterlassen. Besonders betroffen sind Italien, Frankreich und Spanien.

Die Pkw-Neuzulassungen in der EuropĂ€ischen Union sind im MĂ€rz 2020 in der Corona-Pandemie eingebrochen. In den 27 LĂ€ndern der EU ohne Großbritannien gingen die Zulassungen zum Vorjahresmonat um 55,1 Prozent auf 567.308 Autos zurĂŒck, wie der europĂ€ische Branchenverband Acea am Freitag (17. April 2020) in BrĂŒssel mitteilte. Die allermeisten AutohĂ€user in Europa seien wĂ€hrend der zweiten MĂ€rzhĂ€lfte wegen behördlicher Anweisungen geschlossen gewesen.

Einen besonders starken RĂŒckgang gab es in Italien, wo die Zulassungen um 85,4 Prozent auf 28.326 Autos fielen. In Frankreich ging es um 72,2 Prozent und in Spanien um 69,3 Prozent herunter. Deutschland verzeichnete ein Minus von 37,7 Prozent. Der Volkswagen-Konzern musste einen Einbruch von 46,2 Prozent hinnehmen. Bei BMW ging es zum Vorjahresmonat um 40,7 Prozent bergab, bei Daimler um 39,4 Prozent. Die französischen Hersteller PSA und Renault mussten dagegen EinbrĂŒche von mehr als 60 Prozent hinnehmen.

(mfz [1])


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