Neue Speichersystem-Architektur von EMC
EMC hat seine Speichersystem-Serie Symmetrix überarbeitet und drei neue Varianten, die mit einer Matrix aus internen Point-to-Point-Verbindungen gebaut werden, vorgestellt.
EMC [1] hat seine Speichersystem-Serie Symmetrix nach eigenen Angaben grundlegend überarbeitet und drei neue Varianten, die in der so genannten Direct-Matrix-Architektur gebaut werden, auf den Markt gebracht. Dabei setzt EMC auf eine Matrix von Point-to-Point-Verbindungen, die eine schnellere interne Datenkommunikation ermöglichen sollen.
Zu den drei Neuen gehört mit dem DMX800 das laut Hersteller erste modulare Rackmount-System. Es ist von 8 bis zu 16 Frontend-Ports skalierbar und bietet bis zu 15,3 TByte nutzbaren Speicher bei bis zu 32 GByte Cache. Das integrierte System Symmetrix DMX1000 bietet von 8 bis zu 48 Frontend-Ports, bei 3 bis zu 18,5 TByte nutzbare Kapazität. Der Cache ist von 4 bis 64 GByte skalierbar. Das Dritte im Bunde ist das DMX2000 mit 8 bis 96 Frontend-Ports, 6,1 bis 37 TByte nutzbaren Speicher und 8 bis 128 GByte Cache. Die neuen Systeme sollen mit den bisherigen Symmetrix-Produkten von EMC vollständig kompatibel sein, aber schneller und flexibler arbeiten.
Mit der neuen Direct-MetrixArchitektur, die von der bisher üblichen Bus- oder Switch-Architektur abweicht, will sich der Speicherspezialist aus der Krise [2] helfen und seinen Kunden die Möglichkeit geben, nach eigenen Bedürfnissen zugeschneiderte Systeme zu ordern. Die drei DMX-Systeme sind sofort verfügbar und kosten je nach Konfiguration zwischen 409.000 US-Dollar und 2,5 Millionen US-Dollar. (anw [3])
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[2] https://www.heise.de/news/EMC-plant-Entlassungen-66078.html
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