Neue MacBooks: Air wird billiger, Pro nur noch mit Touch Bar
Die "Touch Bar" hat Apple 2016 bei ersten Modellen eingeführt – das MacBook Pro gibt es nun nicht mehr ohne.
(Bild: dpa, Christoph Dernbach)
Apples MacBook-Pro-Einstiegsmodell setzt nun auf Touch Bar und Fingerabdruckscanner. Das MacBook Air erhält Display-Verbesserungen und eine Preissenkung.
Apple hat am Dienstag überraschend die MacBook-Reihe neu aufgestellt. Das über einen längeren Zeitraum nicht aktualisierte Einstiegsmodell der MacBook-Pro-Reihe wurde dabei frisch aufgelegt: Es kommt nun – wie die teureren Modelle – mit einer Touch-Leiste am oberen Ende des Keyboards, die die klassische Funktionstastenreihe ersetzt. Zudem hat Apple den Fingerabdruckscanner Touch ID integriert sowie den ARM-basierten Chip T2, der verschiedene Sicherheits- und Verschlüsselungsfunktionen übernimmt.
MacBook Pro nur noch mit Touch Bar
Das neue 13" MacBook Pro setzt auf Vierkernprozessoren aus der 8. Generation von Intels Core-i-Reihe mit einer Taktung von 1,4 GHz (bis 3,9 GHz im Turbo-Boost-Modus). Der Preis bleibt bei knapp 1500 Euro.
Wie schon der Vorgänger verfügt das 13"-Einstiegsmodell des MacBook Pro nur über zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse (USB-C), vier Ports sind erst in den Modellen ab 2000 Euro erhältlich, die im Mai aktualisiert wurden.
Ein MacBook Pro mit Hardware-Funktionstasten und Escape-Key gibt es bei Apple nun nicht mehr. Ob bei der neuen Touch-Bar-Ausführung die SSD jetzt wie bei den anderen MacBook-Pro-Modellen und dem MacBook Air verlötet ist [1], bleibt vorerst unklar.
MacBook Air billiger
Das 2018 neu aufgelegte MacBook Air mit Retina-Display hat nur eine kleine Verbesserung erhalten: Der Bildschirm unterstĂĽtzt nun Apples True-Tone-Technik, die die Darstellung automatisch an die Farbtemperatur des Umgebungslichts anpasst. Der Herstellerpreis wurde um 100 Euro gesenkt, es geht jetzt bei knapp 1250 Euro statt 1350 Euro los.
12"-MacBook und 2017er MacBook Air gestrichen
Das 2017er MacBook Air hat Apple parallel zu den neu eingeführten Modellen aus dem Programm genommen. Auch das 12"-MacBook, das zuletzt 2017 aktualisiert wurde, wird bei Apple plötzlich nicht mehr geführt [2]. Das Schicksal der kompakten Modellreihe bleibt vorerst unklar.
[Update 9.7.2019 16:40 Uhr] Den Preis des 15" MacBook Pro hat Apple [3] ebenfalls um 100 Euro nach unten korrigiert, jetzt geht es bei 2700 Euro los. Auch die Preise der bislang sehr teuren SSD-Upgrades fĂĽr MacBooks wurden gesenkt [4]. Sowohl das neue MacBook Air als auch das neue MacBook Pro werden von Apples Tastaturaustauschprogramm abgedeckt, sie setzen nun die jĂĽngste Generation des aufgrund von Problemen mehrfach ĂĽberarbeiteten Butterfly-Keyboards ein [5].
(lbe [6])
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[3] https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=heise+thema+apple
[4] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-verbilligt-SSDs-deutlich-4466621.html
[5] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Air-und-Pro-Neue-MacBooks-mit-verbesserter-Tastatur-4466577.html
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