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Neue Gallium-Arsenid-Waferfabrik in Sachsen

Christof Windeck

Die Freiberger Compound Materials hat mit dem Bau einer zweiten Fertigungsstätte für Gallium-Arsenid begonnen.

Die sächsische Firma Freiberger Compound Materials (FCM [1]) hat mit dem Bau einer zweiten Fertigungsstätte für Gallium-Arsenid-Einkristalle (GaAs) begonnen. Das Material ist neben Silizium ein wesentlicher Grundstoff der Halbleiterindustrie, der Bedarf an Gallium-Arsenid-Wafern steigt genau wie der an Silizium-Wafern ständig an.

FCM ist nach eigenen Angaben der einzige europäische Gallium-Arsenid-Hersteller und liefert aus hochreinen GaAs-Einkristallen (siehe Bild) geschnittene Scheiben, die so genannten Wafer. Wie das Unternehmen Wacker-Siltronic [2], das Silizium herstellt, ist FCM wichtiger Zulieferer der Halbleiterindustrie: Ohne hochwertige Wafer gibt es keine Chips.

Der Standort Freiberg, in der Nähe von Dresden gelegen, war zu DDR-Zeiten ein Schwerpunkt der Metallindustrie. FCM hat seine Wurzeln im VEB Spurenmetalle Freiberg und übernahm 1991 die GaAs-Branche der Firma Wacker, die sich auf Silizium konzentriert hat. (ciw [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-20711

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.fcm-germany.de/
[2] http://www.wacker-siltronic.de
[3] mailto:ciw@ct.de