Nanotech-VisionÀr beruhigt Kritiker
Eric Drexler, Pionier und VisionĂ€r der molekularen Nanotechnologie, hat in einem Aufsatz fĂŒr das Fachmagazin Nanotechnology Kritiker der Nanotechnologie beruhigt.
Eric Drexler [1], Pionier und VisionĂ€r der molekularen Nanotechnologie, hat in einem Aufsatz [2] fĂŒr das Fachmagazin Nanotechnology Kritiker der Nanotechnologie beruhigt. Die Furcht vor sich verselbstĂ€ndigenden Nano-Maschinen fĂŒhre in die falsche Richtung, hĂ€lt Drexler diesen Kritikern [3] entgegen. Sich selbst replizierende Nanomaschinen -- so genannte Assembler--, die besonders durch einen Artikel [4] im Hightech-Magazin Wired berĂŒhmt wurden, seien fĂŒr die molekulare Nanotechnologie nicht wirklich nötig, argumentiert er gemeinsam mit seinem Kollegen Chris Phoenix.
Zwar habe er selbst solche -- fiktiven -- Maschinen Mitte der achtziger Jahre postuliert, aber mittlerweile sei klar, dass es bei weitem effizientere Möglichkeiten der Nano-Produktion gebe. In so genannten Nanofabriken wĂŒrden beispielsweise verschieden "autoproduktive" mikroskopische Komponenten makroskopisch zusammengefasst und mit Informationen und Rohstoffen versorgt. Die Gefahr, dass eine "solche Maschinen sich selbststĂ€ndig macht und Menschen frisst", sei verhĂ€ltnismĂ€Ăig gering. Trotzdem sei die molekulare Nanotechnologie nicht ungefĂ€hrlich, so Drexler weiter. Man mĂŒsse sich aber mehr Gedanken darum machen, dass, diese Technologie möglicherweise zur Konstruktion neuartiger Waffen verwendet werden kann. (wst [5])
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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.foresight.org/FI/Drexler.html
[2] http://www.iop.org/EJ/news/-topic=763/journal/0957-4484
[3] http://www.crnano.org/index.html
[4] http://www.wired.com/wired/archive/8.04/joy_pr.html
[5] mailto:wst@technology-review.de
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