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NTT DoCoMo ruft 1,3 Millionen Sanyo-Akkus zurĂĽck

Peter-Michael Ziegler

Betroffen sind verschiedene Modelle des Handy-Herstellers Mitsubishi. Die Akkus könnten stark erhitzen und Brände versursachen.

Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo [1] ruft 1,3 Millionen Akkus zurück, die mit verschiedenen Modellen des Handy-Herstellers Mitsubishi [2] ausgeliefert wurden. Die Batterien könnten stark erhitzen und Brände versursachen, erklärten die Unternehmen. Produziert wurden die Akkus von Sanyo [3] Electric vor Juni 2006. Betroffen sind die auf dem japanischen Markt abgesetzten Mitsubishi-Modelle D902i, D902iS und D903iS. Die Akkus tragen die Nummer D06.

Sanyo-Angaben zufolge kann es in selten Fällen vorkommen, dass die Isolierschicht zwischen den Elektroden beschädigt ist. Komme es dann noch zu einer massiven Krafteinwirkung von außen – etwa wenn der Akku herunterfällt – könne das Problem auftreten. NTT DoCoMo sind eigenen Angaben zufolge insgesamt 18 Fälle von beschädigten D06-Akkus bekannt. Die Kosten für die Rückrufaktion sollen sich auf etwa 8,5 Millionen Euro belaufen. (pmz [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-124998

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.nttdocomo.co.jp/english/
[2] http://global.mitsubishielectric.com/
[3] http://www.sanyo.com/batteries/
[4] mailto:pmz@ct.de