NRW fördert Supercomputing
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will einen neuen Superrechner für das Forschungszentrum in Jülich mit 5,8 Millionen Euro fördern.
In einem Spitzengespräch zwischen dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, IBM und dem Forschungszentrum Jülich [1] hat der zuständige Minister Andreas Pinkwart [2] (FDP) eine Landesförderung von 5,8 Millionen Euro für den Ausbau des Superrechners in Jülich angekündigt. Die Mittel sollen in den Kauf der nächsten Generation von IBMs Blue Gene/P [3] fließen. Der Rechner, dessen Leistung bei 250 TFlop/s liegt, kostet insgesamt rund 50 Millionen Euro. Die Finanzierung der restliche Summe ist über die Helmholtz-Gemeinschaft gesichert.
Der neue Supercomputer soll bereits im September 2007 installiert werden. Hiermit wären die Voraussetzungen für die Errichtung eines Petaflop-Computers geschaffen, ein erklärtes Ziel der Jülicher Rechenzentrumsbetreiber. Gegenwärtig nimmt der mit 16.384 Prozessoren bestückte Jülicher Rechner Blue Gene/L (JUBL) [4] Platz 13 mit 37,3 TFlop/s auf der aktuellen Top500-Liste [5] der weltweit leistungsfähigsten Superrechner ein. (Nikolai Zotow) / (rh [6])
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[1] http://www.fz-juelich.de/portal/
[2] http://www.innovation.nrw.de/Ministerium/MinisterPinkwart/index.html
[3] http://www.research.ibm.com/bluegene/
[4] http://www.fz-juelich.de/zam/ibm-bgl
[5] http://www.top500.org
[6] mailto:rh@ix.de
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