NEC ruft Notebooks mit Crusoe-Prozessor zurück
Erst vor wenigen Tagen angekündigt, ruft NEC die ersten ausgelieferten Exemplare des Notebooks mit Transmetas Crusoe-Prozessor wieder zurück.
Erst vor wenigen Tagen angekündigt [1], ruft NEC die ersten ausgelieferten Exemplare des Notebooks mit Transmetas Crusoe-Prozessor wieder zurück. Betroffen seien 284 in Japan verkaufte Exemplare des NEC LaVie MX, bei denen Probleme beim Installieren von Betriebssystemen auftreten können. Transmeta habe den Fehler im Crusoe-Prozessor bereits behoben, alle weitere ausgelieferten Chips seien daher fehlerfrei. Vermutlich als Reaktion auf diesen Rückruf sank der Kurs der Transmeta-Aktie um 5,06 US-Dollar auf 23,81 US-Dollar.
Die Prozessoren von Transmeta gelten als besonders stromsparend und eignen sich daher vor allem für Notebooks. Neben den Notebooks von NEC und dem Sony PictureBook Vaio PCG-C1VE [2] hat Transmeta auf der Comdex neue Geräte von Casio, FIC [3], Fujitsu, Gateway [4] und Hitachi vorgestellt. Ob IBM und Compaq ebenfalls Crusoe-Notebooks herstellen werden, bleibt weiterhin unklar [5]. (jow [6])
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[1] https://www.heise.de/news/Comdex-IBM-und-Compaq-doch-im-Transmeta-Boot-27273.html
[2] https://www.heise.de/news/Crusoe-Nicht-der-Schnellste-aber-sparsam-29762.html
[3] https://www.heise.de/news/Comdex-Webpad-mit-Crusoe-Prozessor-28537.html
[4] https://www.heise.de/news/AOLs-Surf-Terminal-fuer-Couch-Potatoes-und-Kuechenchefs-26940.html
[5] https://www.heise.de/news/IBM-Notebooks-vorerst-doch-ohne-Crusoe-Prozessor-28063.html
[6] mailto:jow@ct.de
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