Musik-Streaming: Apple will allgemeinen Monatspreis senken
Der iPhone-Hersteller verhandelt einem Bericht zufolge mit den großen Plattenlabels über eine neue Preisstruktur, um die monatliche Abogebühr bei Beats Music unter die 10-Dollar-Marke zu drücken.
Apple hält den gängigen Musik-Streaming-Preis von 10 Dollar pro Monat für zu hoch und verhandelt mit den großen Labels über eine neue Preisstruktur, wie Recode berichtet [1]. Der Konzern plant demnach, die Abogebühr von Beats Music zu senken. Apple hatten den Streamingdienst Ende Mai übernommen [2] und lediglich den Jahrespreis im Anschluss auf 100 Dollar reduziert. Die jederzeit kündbare Monatsgebühr beträgt nach wie vor 10 Dollar, wie bei der Konkurrenz auch.
(Bild: dpa, Daniel Naupold)
Neben der neuen Preisstruktur geht es in den Verhandlungen angeblich auch um neue "Rechte und Funktionen", die für die erwartete Neuauflage von Beats Music gedacht sind – Details dazu liegen jedoch nicht vor. Die Unterredungen stecken dem Bericht zufolge noch in einer frühen Phase, der aufgekaufte Streaming-Dienst soll erst im kommenden Jahr erneuert werden.
Neben Anpassungen bei Beats Music arbeitet Apple auch mit U2 an einem neuen Musikformat [3] für den iTunes Store, wie im Vorfeld zu hören war. Das "interaktive und audiovisuelle Musikformat mit Piracy-Schutz" soll Nutzer wieder zum Kauf von Musik bewegen. (lbe [4])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2412155
Links in diesem Artikel:
[1] http://recode.net/2014/10/02/apple-asks-the-music-labels-for-a-price-cut-on-streaming-subscriptions/
[2] https://www.heise.de/news/Apple-bestaetigt-Kauf-von-Beats-Music-und-Beats-Electronics-2211057.html
[3] https://www.heise.de/news/U2-und-Apple-arbeiten-an-neuem-Musikformat-2396852.html
[4] mailto:lbe@heise.de
Copyright © 2014 Heise Medien