MovieLink will (auch) auf MPEG-4 setzen
Das von den Filmstudios Metro Goldwyn Mayer, Sony Pictures, Paramount, Vivendi Universal und Warner Bros gegründete MovieLink will für sein Video-on-Demand-Angebot MPEG-4-Video einsetzen.
Das Joint-Venture MovieLink [1] der Filmstudios Metro Goldwyn Mayer, Sony Pictures, Paramount, Vivendi Universal und Warner Bros. will für sein Video-on-Demand-Angebot MPEG-4-Video einsetzen. Dies gab Peter Marx, Vize-Chef der Entwicklungsabteilung von Vivendi Universal, anlässlich der NAB in Las Vegas gegenüber US-amerikanischen Medien bekannt. Laut Marx stehe jedoch noch nicht fest, ob man einzig MPEG-4 verwenden werde.
Internet-Videotheken wie Intertainer [2] setzen bislang auf die proprietären Videoformate von Microsoft (Windows Media) und RealNetworks (RealMedia). Die Verwendung seitens MovieLink wäre ein großer Schritt für das als Internet-Videostandard propagierte Format der Moving Picture Expert Group (MPEG [3]), das zuletzt eher wegen Lizenzstreitereien auf sich aufmerksam machte [4].
MovieLink soll in der zweiten Jahreshälfte den virtuellen Vorhang für das Internet-Publikum öffnen, ein genauer Termin steht indes noch nicht fest. Nahezu zeitgleich könnte auch Movies.com [5], ein Gemeinschaftsunternehmen von Walt Disney und 20th Century Fox, seinen Betrieb aufnehmen. Europäer werden sich allerdings länger gedulden müssen: Wie auch unlängst gestartete Musik-Abodienste beschränkt sich die kommerzielle Internet-Distribution von Filmen vorerst auf die USA. (vza [6])
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[1] http://www.movielink.com
[2] http://www.intertainer.com
[3] http://mpeg.telecomitalialab.com/
[4] https://www.heise.de/news/MPEG-4-ist-Apple-zu-teuer-54703.html
[5] http://www.movies.com
[6] mailto:vza@heise.de
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