Mobil-Allianz will Gremium für DRM-Lizenzierung
Am morgigen Montag treffen sich die Vertreter der Open Mobile Alliance (OMA) in Los Angeles. Erstmals soll der Öffentlichkeit Einblick in die neuen DRM-Pläne gegeben werden, die bereits unter dem Namen "Project Hudson" angekündigt wurden.
Am morgigen Montag treffen sich die Vertreter der Open Mobile Alliance [1] (OMA) in Los Angeles zum OMA DRM Event [2]. Erstmals soll der Öffentlichkeit Einblick in die neuen DRM-Pläne gegeben werden, die bereits unter dem Namen Project Hudson [3] angeküngt wurden. Es soll ein neues Lizenzierungs-Gremium unter der Führung von Intel, Nokia, Panasonic und Samsung gegründet werden. Unter dem Namen Content Management License Administrator (CMLA) soll dieses Gremium die Implementation der neusten Version des Digital-Rights-Management-Standard der OMA vorstellen.
Langfristig soll CMLA die Sorgen der Musik- und Filmindustrie über Raubkopien entkräften, indem man den neuen DRM-Standard in mobile Geräte integriert, die dann verschlüsselt mit kompatiblen Gegenstellen kommunizieren können. Als OMA DRM 2.0 Enabler Release könnte diese Spezifikation dann auch in Wireless-Geräte implementiert werden, die auf dem 802.11x-Standards (Funk-LAN) beruhen. (pab)
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[1] https://www.heise.de/news/Software-Hersteller-kooperieren-fuer-mobile-Internetdienste-52453.html
[2] http://www.openmobilealliance.org/about_OMA/events/DRM.html
[3] https://www.heise.de/news/Allianz-von-IT-Unternehmen-entwickelt-DRM-Alternative-91073.html
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