Mit "Miro" demokratisch fernsehen
Die Participatory Culture Foundation hat ihren "Democracy Player" als "Public Preview 1" (Version 0.9.8) veröffentlicht und wie angekündigt in "Miro" umgetauft.
Bisher war Miro [1] (spanisch für "Ich schaue") unter dem Namen "Democracy Player" bekannt. Mit Erscheinen der "Public Preview 1" (Version 0.9.8) haben die Entwickler die bereits angekündigte [2] Namensänderung vollzogen.
Unter der von der Participatory Culture Foundation [3] gewählten Bezeichnung "The free open-source video platform" mag sich nicht jedermann etwas vorstellen können. Tatsächlich kombiniert die Software einen Media Player, ein über 1000 "Kanäle" umfassendes Videoblog-Verzeichnis mit Programmführer und einen eingebauten BitTorrent-Client, den Miro zum schnellen Download der abonnierten Beiträge nutzt.
Freilich kann man Miro auch als "normalen" BitTorrent-Client verwenden. YouTube, Veoh und andere Videoportale lassen sich aus Miro heraus durchsuchen und die Videos per Klick herunterladen. Das Open-Source-Programm für Windows, Mac OS X und Linux [4] setzt auf bewährten Open-Source-Entwicklungen wie Mozilla und den VLC Media Player auf. (vza [5])
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[1] http://www.getmiro.com
[2] http://www.getmiro.com/blog/2007/06/democracy-player-096-released-last-version-ever-before-name-change/
[3] http://participatoryculture.org/
[4] http://www.getmiro.com/download/
[5] mailto:vza@heise.de
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