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Anders aus Prinzip

Martin Franz
Mini Paceman, eine Mischung aus Coupé und SUV, kommt auch als John Cooper Works auf den Markt.

Der Mini Paceman soll das Beste aus SUV und Coupé vereinen. Eine John-Cooper-Works-Variante mit immerhin 218 PS soll dieser Mischung nun auch noch Sportlichkeit verleihen. Im MÀrz kommt sie in den Handel

MĂŒnchen, 13. Dezember 2012 – BMW hat die Marke Mini inzwischen soweit aufgefĂ€chert, dass die Unterscheidung nicht immer ganz einfach ist. Nach dem originalen Mini folgten Cabriolet, Roadster, Countryman, Clubman, Clubvan und CoupĂ©. Im MĂ€rz folgt der nĂ€chste Ableger Paceman, eine Mischung aus Mini-SUV und CoupĂ©, was man durchaus als eine etwas merkwĂŒrdige Kombination sehen darf. Nun wurde von diesem Modell eine John-Cooper-Works-Variante vorgestellt.

Ein quer eingebauter 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner leistet 218 PS bei 6000/min und wird auch in anderen Mini-Modellen eingesetzt. Das maximale Drehmoment von 280 Nm steht zwischen 1900 und 5000/min zur VerfĂŒgung und kann mit einem Overboost auf bis zu 300 Nm anwachsen. Wahlweise gibt es ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Sechsstufen-Automatik. Der Spurt von null auf 100 km/h soll beiden Varianten in 6,9 Sekunden gelingen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 226 km/h, mit Automatik bei 224 km/h. Der Verbrauch der manuell geschalteten Variante soll im NEFZ bei 7,4 Liter liegen, die Automatikversion gönnt sich einen halben Liter mehr, also 7,9 Liter.

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Den Allradantrieb gibt es serienmĂ€ĂŸig, was wohl den SUV-Faktor stĂ€rken soll. Das serienmĂ€ĂŸige Sportfahrwerk rĂŒckt den John Cooper Works Paceman zehn Millimeter nĂ€her an den Asphalt als die anderen Versionen. Durch Aktivierung des serienmĂ€ĂŸigen Sport-Buttons auf der Mittelkonsole werden Ansprechverhalten und Soundentwicklung des Motors sowie die Kennlinie der LenkkraftunterstĂŒtzung beeinflusst.

Ein Aerodynamik-Kit soll den DreitĂŒrer dynamischer wirken lassen. Es umfasst eine geĂ€nderte Front- und HeckschĂŒrze sowie neue Seitenschwellerabdeckungen. Das Dach, die Außenspiegel sowie die Zierstreifen können in Kontrastfarben lackiert werden.

Die serienmĂ€ĂŸigen Sportsitze mit roten KontrastnĂ€hten sind gegen Zuzahlung mit Leder bezogen. Weitere Details im Innenraum, darunter Zierleisten in Klavierlack, Sportlenkrad und ein dunkel hinterlegter Tacho sollen dieses Version von den anderen unterscheiden.

Das alles muss dem Kunden mindestens 35.950 Euro wert sein. Da nicht davon auszugehen ist, dass BMW die Aufpreisliste weniger originell gestalten wird als bei den anderen Minis, wird diese Version vermutlich nur eine begrenzte Verbreitung finden. Mit ein paar Extras dĂŒrfte sich der flinke Paceman zĂŒgig der 40.000-Euro-Grenze nĂ€hern. Wir sind gespannt, ob die Strahlkraft der Marke fĂŒr einen Verkaufserfolg reicht, wenn der Paceman im MĂ€rz zu den deutschen HĂ€ndlern rollt. (mfz [3])


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