Microsoft will vor Spyware schützen
Drei Wochen nach dem Aufkauf des Sicherheitsspezialisten Giant will Microsoft am kommenden Donnerstag die erste Betaversion einer hauseigenen Antispyware herausbringen.
Drei Wochen nach dem Aufkauf [1] des Sicherheitsspezialisten Giant [2] will Microsoft [3] nun am Donnerstag die erste Betaversion einer hauseigenen Antispyware herausbringen. Das Paket soll sich mit Betriebssystemen ab Windows 2000 vertragen; die Software soll sowohl die Festplatte des schutzbefohlenen PC auf bekannte Schädlinge scannen als auch per Hintergrundprozess einen permanenten Schutzwall gegen Software-Trojaner aufbauen. Der Hersteller des Internet Explorer [4] hat zudem eine Funktion eingebaut, die Auswirkungen der nur für diesen Web-Browser bedrohlichen schwarzen Schafe unter dem Browser Helper Objects [5] aufheben können soll.
Microsoft dürfte bei Giant gute Voraussetzungen vorgefunden haben, um frühzeitig auf künftige Schädlinge zu reagieren, da dieses Softwarehaus schon vor der Übernahme ein eigenes Anwendernetz [6] unterhalten hat, um seine Datenbank mit Schädlingssignaturen aktuell zu halten.
Das neue Microsoft-Produkt hört derzeit auf den Codenamen Atlanta; ob die kommende Ausgabe als öffentliche Beta oder nur als interne Veröffentlichung, etwa für den Breitentest durch Microsoft-Mitarbeiter, stattfinden wird, war bei Microsoft Deutschland bislang nicht in Erfahrung zu bringen. (hps [7])
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[1] https://www.heise.de/news/Microsoft-kauft-Anti-Spyware-Firma-122266.html
[2] http://www.giantcompany.com
[3] http://www.microsoft.de
[4] http://www.heise.de/security/suche.shtml?T=Internet+Explorer
[5] https://www.heise.de/news/IE-Erweiterung-spioniert-Homebanking-aus-Update-103837.html
[6] http://www.spynet.com
[7] mailto:hps@ct.de
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