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Microsoft will günstigere Windows-Phones

Lutz Labs

Ein neuer Satz von Spezifikationen soll den Herstellern den Bau günstigerer Smartphones erlauben, berichtet ein japanisches Weblog.

Microsoft schreibt den Herstellern von Smartphones mit Windows Phone 7 genau vor, welche Hardware-Spezifikationen sie mindestens erfüllen müssen. Dazu gehören etwa ein Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz, 256 MByte RAM oder ein kapazitiver Touchscreen mit einer Auflösung von 800 × 480 Pixel. Um den Bau günstigerer Smartphones zu ermöglichen, will Microsoft nach Angaben des japanischen Blogs nanapho.jp [1] nun die Spezifikationen etwas lockern: So muss der interne Flash-Speicher nun statt 8 GByte nur noch 2 GByte betragen, statt einer 5-Megapixel-Kamera reicht eine mit einer Auflösung von 3 Megapixeln aus.

Diese Anforderungen kämen vor allem Herstellern von Billig-Smartphones aus dem asiatischen Bereich zugute – ZTE etwa hatte schon Anfang der Woche mit dem 4,3-Zoll-Modell Tania ein Mango-Smartphone vorgestellt, das mit nur 4 GByte Speicher ausgestattet ist. Das Tania ist bislang allerdings nur zum Verkauf in Asien angekündigt.

Weitere Anforderungen an WP7-Smartphones bleiben jedoch bestehen: So müssen die Smartphones einen Micro-USB-Anschluss haben, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, GPS-Empfänger und Beschleunigungs- und Lagesensor. Zur Netzanbindung müssen WLAN (802.11n) sowie HSPA zur Verfügung stehen.

Microsoft-Pressesprecherin Irene Nadler wollte die Spekulationen nicht kommentieren, verwies jedoch auf ein Interview [2] des Handelsblattes, in dem Microsofts Corporate Vice President Mobile, Achim Berg, einen neuen Satz von Spezifikationen angekündigt hatte, der "den Herstellern den Bau günstigerer Hardware ermöglicht". (ll [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1351518

Links in diesem Artikel:
[1] http://nanapho.jp/
[2] http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/mobile-welt/microsofts-kampf-um-mobil-bronze/4660792.html
[3] mailto:ll@ct.de